Kettenhemd für Schafe: Behörde leitet Verfahren gegen Kärntner Erfinder ein
Ein Kärntner hat ein Kettenhemd entwickelt, das Schafe vor Wolfsangriffen schützen soll. Die Bezirkshauptmannschaft Hermagor hat nun ein behördliches Verfahren eingeleitet und eine Rechtfertigung von Erfinder Rudolf Schaubach eingeholt.
Zuvor hatten Tierschützer Schaubach angezeigt. Die Behörde argumentiert, die Konstruktion könnte dem Tierschutzgesetz widersprechen.
Behörde sieht mögliche Tierschutzverstöße
Die Bezirkshauptmannschaft Hermagor sieht in dem Kettenhemd ein potenzielles Problem für das Tierwohl. Laut der Behörde könnte das Korsett dem Schaf Schmerzen zufügen, es in Angst versetzen oder leiden lassen. Zudem bestehe die Möglichkeit, dass das Tier in seinen Sozialkontakten eingeschränkt werde.
Anwalt fordert tierphysiologisches Gutachten
Schaubach hat sich rechtlichen Beistand beim Anwalt Ulrich Salburg geholt. Dieser hält dagegen, das Kettenhemd sei sehr leicht und luftdurchlässig. Das Korsett ist mit Gummizapfen ausgestattet. Salburg hat die Einholung eines tierphysiologischen Gutachtens beantragt.
Darüber hinaus hat Schaubach beim zuständigen Ministerium eine Bewilligung für einen Praxistest beantragt. Dabei soll ein Schaf namens Ananas mit dem Kettenhemd in einem Wolfsgehege ausgesetzt werden.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








