Erhöhtes Zeckenaufkommen im Südalpenraum festgestellt
Der Virologe Gernot Walder, der in Außervillgraten im Bezirk Lienz seit Jahren heimische Zecken beforscht, stellt für den Südalpenraum – darunter Ost- und Südtirol – heuer ein erhöhtes Zeckenaufkommen fest. Ein Meldenetzwerk, an dem sich vorwiegend Jäger beteiligen, verzeichnet rund ein Drittel mehr Zecken als bisher.
Das Zeckenjahr hat heuer zudem sehr früh begonnen.
Ganzjährige Aktivität in tieferen Lagen
Während früher die Monate November bis März weitgehend zeckenfrei waren, sind Zecken in tieferen Lagen wie dem Lienzer Talboden und dem Bozner Becken inzwischen ganzjährig aktiv. In bestimmten Wärmeinseln reichen die Temperaturen aus, damit Zecken auch im Jänner aktiv sein können.
Krankheitsübertragung und Höhenlagen
Zecken können neben FSME und Borreliose auch weitere Krankheiten übertragen. Die bislang höchste FSME-Infektion in Österreich wurde in Osttirol auf knapp 2.000 Metern Höhe festgestellt.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








