Zugsperre ab August 2026: Nordäste von Wien-Floridsdorf vier Wochen lang gesperrt

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Ab dem 10. August 2026 müssen Pendlerinnen und Pendler im Norden Wiens mit weiteren Einschränkungen im Zugverkehr rechnen. Die Nordäste ab Wien-Floridsdorf sind gesperrt, betroffen sind die Nordwestbahn bis Jedlersdorf, die Nordbahn bis Süßenbrunn und die Laaer Ostbahn bis Gerasdorf. Bis zum 6. September fahren auf diesen Strecken keine Züge, stattdessen kommt ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zum Einsatz.

Umleitungen und veränderte Zuglinien

Der REX3 endet beziehungsweise startet während der Sperre bereits in Korneuburg, der REX2 in Wolkersdorf. Die Züge der Linie REX1 werden über Wien-Stadlau und Wien-Simmering zum Wiener Hauptbahnhof umgeleitet. Grund für die Sperre ist die Inbetriebnahme des neuen Zugsicherungssystems ETCS 2.

Ersatzbusse auf den einzelnen Streckenabschnitten

Auf der Nordwestbahn verbindet die Schienenersatzverkehrslinie SV903 Wien-Jedlersdorf direkt mit Wien-Floridsdorf. Die Haltestelle Wien-Brünner Straße wird während der Sperre nicht bedient. Von Korneuburg aus fahren zwei Direktlinien: die SV913 nach Wien-Praterstern und die SV923 nach Wien-Handelskai.

Auf der Laaer Ostbahn bringen die Ersatzbuslinien SV902 von Gerasdorf und SV912 von Wolkersdorf die Fahrgäste nach Wien-Floridsdorf. Beide Linien halten zusätzlich in Wien-Leopoldau und in der Heinrich-von-Buol-Gasse bei der Siemensstraße. Auf der Nordbahn fahren als Ersatz Busse der Linie SV901 von Süßenbrunn über den Rennbahnweg bis zum Kagraner Platz.

Auf der Stammstrecke zwischen Wien-Floridsdorf und Wien-Praterstern sind zwei weitere Ersatzbuslinien im Einsatz: eine Direktverbindung sowie eine Linie mit Zwischenstopps.

Nächste Bauphase ab September

Ab dem 7. September 2026 beginnt die 14-monatige Hauptsperre des Südabschnitts der Stammstrecke zwischen Wien-Praterstern und Wien-Hauptbahnhof beziehungsweise Wien-St. Marx. In diesem Zeitraum erneuern die ÖBB unter anderem Viadukte, Brücken und Gleisanlagen. Zudem verlängern die ÖBB Bahnsteige und modernisieren die Haltestellen Wien-Rennweg sowie Wien-Quartier Belvedere.

Zugsicherung als technische Grundlage im Bahnverkehr

Zugsicherungssysteme wie ETCS, das European Train Control System, sorgen grundsätzlich dafür, dass Züge Signale, Geschwindigkeitsvorgaben und Streckenabschnitte automatisiert überwachen lassen. Ziel eines solchen Systems ist es üblicherweise, den Zugverkehr sicherer zu machen und gleichzeitig eine dichtere Zugfolge auf bestehenden Strecken zu ermöglichen. Die Umstellung auf ein neues Zugsicherungssystem erfordert bei vergleichbaren Vorhaben in der Regel umfangreiche technische Arbeiten an Signalanlagen, Stellwerken und Streckenausrüstung, die häufig nur bei gesperrten Gleisen durchgeführt werden können.

Bei größeren Bauvorhaben im Bahnnetz ist ein Schienenersatzverkehr ein gängiges Mittel, um die Mobilität der Fahrgäste während einer Streckensperre aufrechtzuerhalten. Üblicherweise werden dabei Buslinien eingerichtet, die zentrale Bahnhöfe direkt miteinander verbinden, teils ergänzt durch Linien mit zusätzlichen Zwischenhalten, um möglichst viele bisherige Bahnhaltestellen abzudecken. Arbeiten an Viadukten, Brücken und Gleisanlagen sowie die Verlängerung von Bahnsteigen gehören zu den typischen Maßnahmen, mit denen Bahnbetreiber Kapazität und Zustand einer Strecke langfristig an steigende Anforderungen anpassen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.