Zwei Großbrände in Niederösterreich: Feuerwehr musste am Wochenende ausrücken

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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In Niederösterreich haben die Feuerwehren am Wochenende zwei größere Brandeinsätze bewältigt. Am Sonntag, den 27. September 2026, brach gegen 7:00 Uhr in einem China-Restaurant beim St. Pöltner Hauptbahnhof ein Feuer aus. Bereits am Freitagabend war es in Stuppach, einer Katastralgemeinde von Gloggnitz im Bezirk Neunkirchen, zu einem Gebäudebrand gekommen, der sich zu einem Großeinsatz mit 14 Feuerwehren ausweitete.

Feuer im Küchenbereich eines Restaurants in St. Pölten

Anrainer bemerkten am Sonntagmorgen eine Rauchentwicklung am Dach des historischen Gebäudes beim St. Pöltner Hauptbahnhof und alarmierten die Feuerwehr St. Pölten-Stadt. Der Brand war im Küchenbereich des im Erdgeschoß befindlichen China-Restaurants ausgebrochen. Aus Sicherheitsgründen wurde das gesamte Gebäude zunächst evakuiert. Den Einsatzkräften gelang es, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen. Verletzt wurde niemand.

Siebenstündiger Großeinsatz in Stuppach

Bereits am Freitagabend, kurz nach 22:00 Uhr, war die Feuerwehr zu einem Gebäudebrand in Stuppach alarmiert worden. Der Einsatz wurde zunächst mit der Kategorie B2 eingestuft. Das Feuer griff jedoch auf ein angrenzendes Gebäude über, woraufhin die Einsatzleitung die Brandstufe auf B4 erhöhte und zusätzliche Feuerwehren sowie weitere Atemschutztrupps anforderte.

In Spitzenzeiten waren fünf Atemschutztrupps gleichzeitig im Löscheinsatz. Insgesamt standen 14 Feuerwehren sowie Kräfte von Rettung und Polizei vor Ort im Einsatz. Mithilfe von Wärmebildkameras spürten die Einsatzkräfte im Verlauf der Nacht immer wieder Glutnester auf und löschten diese ab. Nach rund sieben Stunden konnte um 5:00 Uhr morgens „Brand aus“ gegeben werden.

Einstufung von Einsätzen nach Brandstufen

Bei Feuerwehreinsätzen in Österreich wird die Größe eines Brandes üblicherweise in Alarmstufen oder Brandstufen eingeteilt, die von den Einsatzleitungen je nach Lageentwicklung angepasst werden können. Eine niedrigere Stufe wie B2 signalisiert grundsätzlich einen überschaubaren Einsatz mit begrenztem Kräftebedarf. Weitet sich ein Brand aus oder greift er, wie in Stuppach geschehen, auf Nachbargebäude über, kann die Einsatzleitung die Stufe erhöhen, um zusätzliche Mannschaften und Gerätschaften anzufordern. Eine höhere Stufe wie B4 bedeutet in der Regel, dass mehrere Feuerwehren aus der Umgebung alarmiert werden und größere Mengen an Löschwasser sowie spezielle Ausrüstung wie Atemschutzgeräte benötigt werden.

Atemschutztrupps kommen üblicherweise dann zum Einsatz, wenn Rauch- oder Hitzeentwicklung ein Vordringen ohne Schutzausrüstung unmöglich macht. Sie arbeiten in der Regel paarweise und werden von der Einsatzleitung koordiniert, um eine kontinuierliche Ablösung zu gewährleisten, da der Einsatz von Atemschutzgeräten körperlich sehr belastend ist. Wärmebildkameras gehören mittlerweile zur Standardausrüstung vieler Feuerwehren. Sie ermöglichen es, auch durch Rauch oder in verdeckten Hohlräumen versteckte Glutnester sichtbar zu machen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar wären. Gerade nach der eigentlichen Brandbekämpfung ist das Aufspüren solcher Glutnester entscheidend, um ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern.

Bei Bränden in historischen Gebäuden, wie sie auch am Sonntag in St. Pölten betroffen waren, stellt die Bausubstanz die Einsatzkräfte häufig vor besondere Herausforderungen. Ältere Dachstühle und Deckenkonstruktionen bestehen oft aus Holz und können eine rasche Ausbreitung von Feuer und Rauch begünstigen. Aus diesem Grund gehört die vorsorgliche Evakuierung eines gesamten Gebäudes bei Rauchentwicklung im Dachbereich zu den üblichen Vorsichtsmaßnahmen der Feuerwehr, um Personen frühzeitig aus dem Gefahrenbereich zu bringen, auch wenn sich der eigentliche Brandherd zunächst nur in einem einzelnen Gebäudeteil befindet.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.