Conny Hütter setzt Karriere im Ski-Weltcup fort
Die steirische Ski-Rennläuferin Conny Hütter wird ihre Karriere im alpinen Ski-Weltcup in der kommenden Saison fortsetzen. Das gab die 33-Jährige am Montag bei einer Pressekonferenz in Graz bekannt.
Hütter kündigte an, in der kommenden WM-Saison in Crans-Montana wieder voll angreifen zu wollen. Dort ist im Februar 2027 die nächste alpine Ski-Weltmeisterschaft vorgesehen.
Zu Beginn des Medientermins wurde ein etwa dreiminütiger Film mit Stationen aus ihrem Leben gezeigt, der sportliche Höhen und verletzungsbedingte Tiefen beleuchtete. Hütter stammt aus Kumberg und hat bei den Olympischen Spielen in Cortina im Super-G die Bronzemedaille gewonnen.
Hütter berichtete, sie habe schon mit elf Jahren dank der Ermunterung ihres Vaters einen Plan für ihr Leben gehabt. Die Entscheidung, ihre Karriere fortzusetzen, sei nach Olympia gefallen. Die Medaille in Cortina habe sie in ein „Gefühlschaos“ gestürzt, sie habe sich gedacht: „Das ist genau das, was du willst, ich möchte das machen.“
Beim Weltcupfinale in Kvitfjell war Hütter von Medien auf ein mögliches Karriereende angesprochen worden. Sie nahm sich danach Bedenkzeit und erklärte nun, danach sei ihr endgültig klar geworden, dass sie weitermachen wolle. Bereits im vergangenen Herbst sei sie nach eigenen Angaben noch zu 99,9 Prozent davon ausgegangen, dass die Saison 2025/26 ihre letzte sein würde.
2022 hatte Hütter in Crans-Montana eine schwere Gehirnerschütterung erlitten. Nach dieser Verletzung sei die Unbeschwertheit weg gewesen, sagte sie. Nun wolle sie sich im Weltcup, als Person und als Unternehmerin weiterentwickeln.
Hütter betonte, sie empfinde es als „cool“, verschiedene Facetten zu haben, auch mit der Polizei als Arbeitgeberin. Diese halte ihr den Rücken frei. Außerdem möchte sie sich an einem Beratungsprojekt für junge Athletinnen beteiligen.
Mit Blick auf ihre sportliche Zukunft erklärte Hütter, aktuell sei nur die nächste Saison ihr Ziel. Über diese Saison hinaus wolle sie derzeit nicht weiterblicken.








