Christine Perseis zeigt größte Einzelausstellung in Gmunden
Die Künstlerin Christine Perseis präsentiert in Gmunden ihre bisher größte Einzelausstellung. Die Schau trägt den Titel „Die Welt in mir“ und ist in einer ehemaligen Spinnerei zu sehen.
Perseis wechselte mit 33 Jahren von der Werbebranche in die Bildende Kunst und arbeitet seit rund zehn Jahren als Bildhauerin. Sie lebt bzw. arbeitet in Mondsee im Bezirk Vöcklabruck.
In ihrer Arbeit verwendet Christine Perseis vor allem Holz, Stein und Metall. Ein Werk der Ausstellung trägt den Titel „Perpetuum – Für immer“. Die Bestandteile dieser Figur fand sie bei einem Spaziergang im Wald. Zusammengesetzt wurde die Skulptur gemeinsam mit dem Bauschlosser Michael Eder in einem Metallverarbeitungsbetrieb in Mondsee.
Viele Figuren der Ausstellung basieren auf Frauen, die dafür Modell standen. Es handelt sich dabei um Frauen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, deren Körper und Ausstrahlung sich in den Arbeiten von Perseis widerspiegeln.
Zur Wirkung der Herangehensweise von Christine Perseis äußert sich die Kunsthistorikerin Sieglinde Frohmann.








