Donauinsel bis 2030: Neues Grundwasserwerk soll Wiens steigenden Wasserbedarf decken
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Neues Grundwasserwerk auf der Donauinsel in Wien

Auf der Donauinsel in Wien beginnt der Bau eines neuen Grundwasserwerks. Die Anlage entsteht zwischen Steinitzsteg und Nordbrücke und soll bis 2030 fertiggestellt sein.

Mit dem Projekt reagiert Wiener Wasser auf einen erwarteten Bevölkerungszuwachs und steigenden Wasserbedarf in der Stadt. Für Wien wird ein Bevölkerungswachstum auf 2,3 Millionen Menschen bis 2050 genannt. Klimawandel und häufigere Hitzewellen werden als weiterer Hintergrund für das Vorhaben angeführt.

Das neue Grundwasserwerk bereitet Wasser aus 17 Brunnen auf. Die Aufbereitung erfolgt in vier Schritten: Zunächst wird Sauerstoff zugeführt, anschließend wird das Wasser gefiltert, danach ein weiteres Mal gefiltert und zum Schluss mit UV-Licht desinfiziert.

Über die Anlage sollen künftig bis zu 1.000 Liter Trinkwasser pro Sekunde in das Wiener Wassernetz eingespeist werden. Die Baukosten für das Grundwasserwerk auf der Donauinsel betragen rund 140 Millionen Euro.

Während der Bauarbeiten kommt es auf der Donauinsel zu Umleitungen für Radfahrer. Angaben zu Dauer und genauer Streckenführung liegen nicht vor.