Doppelspitze beim Crossing Europe Filmfestival: Hauptpreise gehen ex aequo an litauische Filme
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Filmfestival Crossing Europe in Linz vergibt Hauptpreise

Das Filmfestival Crossing Europe in Linz hat seine besten Filme ausgezeichnet. Der Hauptpreis für den besten Spielfilm wird in diesem Jahr ex aequo an zwei Produktionen vergeben.

Den Crossing Europe Award für den besten Spielfilm teilen sich „Renovacija“ (Renovation) von Gabrielė Urbonaitė und „Svečias“ (The Visitor) von Vytautas Katkus. Das Preisgeld von 2.500 Euro wird zwischen den beiden Gewinnern aufgeteilt.

Auszeichnung für Spielfilme aus Litauen

„Renovacija“ von Gabrielė Urbonaitė spielt in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Im Umfeld der Handlung wird sorgenvoll auf den Krieg in der Ukraine geblickt. Die Hauptfigur Ilona steht kurz vor ihrem 30. Geburtstag und stellt sich die Frage, was sie im Leben erreicht hat und was sie will. Urbonaitė führte Regie und setzte ein eigenes Drehbuch um.

Der zweite Gewinnerfilm „Svečias“ von Vytautas Katkus spielt in Litauen und ist das Spielfilmdebüt des Regisseurs, der zugleich als Kameramann fungierte. Der Film wurde auf 16 mm gedreht und erzählt von Danielius, einem Mittdreißiger und Jungvater, der von Norwegen in seine Heimat zurückkehrt, um die Wohnung seiner Eltern zu verkaufen. Die Abwicklung des Verkaufs zieht sich hin, Danielius hat es nicht eilig. Themen wie Erinnerung, Identität und Zeit tragen den Film.

Dokumentarfilmpreis für tschechische Produktion

Als beste Dokumentation wurde „Kdyby se holubi proměnili ve zlato“ (If Pigeons turned to Gold) der tschechischen Regisseurin Pepa Lubojacki ausgezeichnet. Der Film erhielt einen Dokumentarfilmpreis in Höhe von 5.000 Euro. Lubojacki hatte mit dieser Arbeit im selben Jahr bereits den Berlinale-Dokumentarfilmpreis gewonnen.

In „Kdyby se holubi proměnili ve zlato“ zeigt Lubojacki ihren Bruder und ihre Cousins, die suchtkrank und obdachlos sind. Sie verwendet filmisches Archivmaterial, KI-animierte Kindheitsfotografien und Texttafeln und beobachtet die drei Protagonisten mit der Handykamera. Dabei sucht sie nach der Genese von Sucht.

Preis im Jugendbereich und Festivalleitung

Im Jugendbereich gewann der Film „Les Immortelles“ einen Preis. Die Regisseurin Caroline Deruas Peano erzählt darin eine Geschichte über Musik, Freundschaft und geplatzte Träume. Die Hauptrolle spielt Léna Garrel, die Tochter der Regisseurin. Der Film ist im Zeitgeist der 1990er-Jahre angesiedelt, bietet Retro-Ästhetik und setzt auf einen Pop-Soundtrack.

Das Festival Crossing Europe wird seit 2021 von Sabine Gebetsroither und Katharina Riedler geleitet.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.