Ebola-Alarm in Wien: Entwarnung oder Bestätigung? Ergebnis einer zweiten Blutprobe steht im Raum.
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Ebola-Verdachtsfall in Wien: Zweite Blutprobe erwartet

In Wien wird eine Frau aus Oberösterreich mit Verdacht auf eine Ebola-Infektion in der Klinik Favoriten medizinisch betreut. Die behandelnden Ärzte sprechen von einer vorsichtigen Entwarnung.

Die Patientin aus Linz war zuvor in Uganda, wo einige Ebola-Fälle verzeichnet sind, und ist mit Symptomen der Infektionskrankheit nach Österreich zurückgekehrt.

Nach Angaben der Klinik dürfte die Frau an starkem Reisedurchfall leiden. Eine Blutprobe in Linz hatte den ursprünglichen Ebola-Verdacht nicht bestätigt. In der spezialisierten Klinik Favoriten wurde am Vortag ein weiterer PCR-Test durchgeführt.

Christoph Wenisch, Leiter der Abteilung für Infektionsmedizin in der Klinik Favoriten, erklärte, dass dieser Test zu einer vorsichtigen Entwarnung geführt habe. Es seien mehrere Krankheitserreger nachgewiesen worden, die schweren Reisedurchfall verursachen können.

Die Ärzte wollen eine zweite Blutprobe abwarten. Das Ergebnis wird für Freitagnachmittag erwartet. Fällt auch dieser Test negativ aus, soll die Frau nach Darstellung von Wenisch noch am selben Tag nach Hause entlassen werden.

Wenisch äußerte zudem, dass Ebola nicht zu einer neuen Pandemie werden könne. Nach der Darstellung der Klinik wird das Ebolavirus durch engen, längeren Kontakt übertragen und im Unterschied zu Covid‑19 nicht über die Luft verbreitet.