Eis des Jahres 2026: Cassata erobert österreichische Herzen und Gaumen
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Eissaison 2026 eröffnet: „Cassata“ ist Eis des Jahres in Österreich

Die Wirtschaftskammer (WKÖ) hat in Wien-Ottakring offiziell die Eissaison 2026 eröffnet. Im Eissalon Mauß steht heuer die Sorte „Cassata“ als österreichisches Eis des Jahres im Mittelpunkt.

Die gemeldeten Eissalons in Österreich waren zur Abstimmung über das Eis des Jahres aufgerufen, wobei rund ein Dutzend Sorten zur Auswahl stand. Insgesamt sind bei der Wirtschaftskammer 415 Eissalons registriert, davon 175 in Wien.

„Cassata“-Eis basiert laut WKÖ-Sprecher der österreichischen Eissalonbetreiber, Andrew Nussbaumer, auf Ricotta, Fior di Latte oder Panna. Es enthält kandierte Früchte wie Zitrone oder Orange. Nussbaumer zufolge ist die Sorte für Interpretationen der Eishersteller offen und bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Der Artikel berichtet, dass Österreicher weiterhin Eisklassiker wie Schokolade oder Stracciatella nachfragen. In den vergangenen Jahren sind vermehrt vegane Eissorten und Varianten mit speziellen Zutaten wie Cookies in das Angebot aufgenommen worden. Handwerkliche Eismacher punkten demnach mit täglich frischer Produktion, kurzen Zutatenlisten und möglichst regionalen Produkten.

Nussbaumer äußerte sich positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung, unter anderem mit Blick auf gesunkene Energiekosten. Seinen Angaben nach ist die Zukunft für Eishersteller planbarer geworden. Er betonte zudem, dass Eishersteller auch etwas verdienen dürften und nicht nur Eis produzieren sollten. Laut Artikel wurden Kugelpreise grundsätzlich nicht oder nur moderat erhöht, wobei Stanitzel und ihr Inhalt in Ballungszentren und touristischen Regionen tendenziell teurer sind.

Die Eissaison wurde bereits zum zweiten Mal am Rande Ottakrings eröffnet. Margit Mauß, deren Familie seit 1969 Eis herstellt und die den Eissalon vor über 25 Jahren von ihren Eltern übernommen hat, freute sich laut Bericht über die Eröffnung. Sie erklärte, die Eissorten seien insgesamt weniger zuckerlastig geworden, und pro Saison kämen drei bis vier neue Sorten hinzu. Zugleich äußerte sie die Hoffnung, dass sich die Preise stabilisieren.

Die Ottakringer Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp (SPÖ) sagte, die Politik müsse bei der Teuerung gegensteuern. Mit Blick auf ihre Kinder meinte sie, für manche sei Eis ein Grundnahrungsmittel. Sie bezeichnete den Eissalon Mauß als Institution im Grätzel und als wichtigen Treffpunkt für viele Menschen.

Europäisches Eis des Jahres „Melody“

Österreich war an der Auswahl des europäischen Eis des Jahres beteiligt. Die Wahl fiel auf die Kreation „Melody“ des Spaniers Juanma Guerrero. Laut Artikel hat dieses Eis eine Milch-Ricotta-Basis, ergänzt durch Orangensauce und Pistazien.

Luca Alberti ist Sprecher der italienischen Eissalonbetreiber in Österreich, die im Verein „Associazione Gelatieri Italiani in Austria“ organisiert sind. Der Sitz dieses Vereins befindet sich in der Wiener Minoritenkirche. Vertreter des Vereins trafen sich dort im Herbst, um die Richtung für eine neue Eissorte vorzugeben.

Spenden an die Kinderkrebsforschung

Die Wirtschaftskammer Österreich überreichte auch heuer der Kinderkrebsforschung des St. Anna Kinderspitals einen Spendenscheck. Im Jahr 2025 belief sich der von der WKÖ überreichte Spendenbetrag auf 6.270 Euro. Laut WKÖ haben Eismacher insgesamt rund 150.000 Euro an die Kinderkrebsforschung des St. Anna Kinderspitals gespendet.

Lisa Kernegger vom St. Anna Kinderspital dankte den Eismachern dafür, dass sie an Kinder denken, denen es nicht so gut geht, und der Forschung vertrauen. Sie sagte, die Heilungschancen bei Kinderkrebs seien in den letzten 40 Jahren deutlich gestiegen. Gleichzeitig betonte sie, jedes an Krebs sterbende Kind sei eines zu viel, weshalb weiter geforscht werde.

Offene Punkte

Im Artikel wird nicht angegeben, seit wann genau die Eissaison 2026 durch die WKÖ in Wien-Ottakring eröffnet ist. Ebenso bleibt offen, wie viele der zur Abstimmung aufgerufenen Eissalons tatsächlich abgestimmt haben. Nicht ausgeführt ist auch, seit welchem Jahr Österreich bei der Auswahl des europäischen Eis des Jahres mitwirkt und auf welchen Zeitraum sich die von der WKÖ genannten Gesamtsummen der Spenden an die Kinderkrebsforschung beziehen. Konkrete Angaben zur Höhe der gesunkenen Energiekosten sowie zum Ausmaß etwaiger Preiserhöhungen bei Eiskugeln werden ebenfalls nicht gemacht.