Bund und Land einigen sich auf Sicherheitsausbau der Friesacher Straße B317
Bund und Land haben sich auf Ausbaumaßnahmen für die Friesacher Straße (B317) zwischen St. Veit Nord und Friesach verständigt. In diesem Abschnitt haben sich in den vergangenen Jahren hunderte Unfälle mit Personenschaden ereignet, teilweise mit tödlichem Ausgang.
In der Woche nach der Veröffentlichung soll ein Arbeitsübereinkommen zum Sicherheitsausbau der B317 unterzeichnet werden. Damit soll die Verbindlichkeit der ausgearbeiteten Maßnahmen unterstrichen werden.
Langer Diskussionsprozess und neue Einigung
Über den Sicherheitsausbau der B317 wird seit Jahrzehnten diskutiert. Für einen sicheren Ausbau gab es in der Vergangenheit bereits Planungen, die jedoch nicht umgesetzt wurden. Die Straße ist im Bundesstraßengesetz verankert, derzeit vierspurig ausgebaut und verfügt über keine bauliche Mitteltrennung.
Im Herbst 2025 vereinbarten Bundesminister Peter Hanke (SPÖ) und Kärntens Landeshauptmannstellvertreter und Straßenbaureferent Martin Gruber (ÖVP), die Planungen für die B317 wieder aufzunehmen. Gemeinsam mit der ASFINAG wurde dazu eine Arbeitsgruppe eingerichtet.
In dieser Arbeitsgruppe wurden unterschiedliche Planungsvarianten für die B317 im Detail überprüft und deren Kosten berechnet. Die Arbeiten zu Lösungsvarianten kamen zu einem positiven Abschluss. Hanke und Gruber einigten sich daraufhin auf konkrete Ausbaumaßnahmen für den Abschnitt zwischen St. Veit Nord und Friesach.
Aussagen von Minister Hanke und Landesvertreter Gruber
Mobilitätsminister Peter Hanke betonte, Verkehrssicherheit habe oberste Priorität. Jeder Verkehrstote sei einer zu viel. Die geplanten Ausbaumaßnahmen auf der B317 bezeichnete er als entscheidend, um die Zahl der Unfälle auf dieser Strecke zu verringern.
Martin Gruber erklärte, er habe für einen sicheren Ausbau der B317 gekämpft. Die Einigung zeige aus seiner Sicht, dass sich dieser Einsatz gelohnt habe. Tausende Pendler, Anrainer, Wirtschaftsbetriebe und eine gesamte Region könnten nun aufatmen.
Nächste Schritte und Unterzeichnung des Arbeitsübereinkommens
Die Einigung wird als letzter Schritt auf einem langen Weg der Verhandlungen und zugleich als erster Schritt hin zu einer sicheren und leistungsfähigen B317 eingeordnet. Die Details der vereinbarten Schritte sollen am 22. April im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz präsentiert werden.
Die Pressekonferenz ist Investitionen in Kärntens Schienen- und Straßeninfrastruktur gewidmet. Dabei sollen Minister, Landeshauptmannstellvertreter und ASFINAG-Vorstand ein Arbeitsübereinkommen zu den Maßnahmen an der B317 unterzeichnen.








