Energieeffizienz trifft Gebäudetechnologie: Vielversprechende Zukunftstrends auf der Fachtagung in Lustenau
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Fachtagung in Lustenau rückt energieeffiziente Gebäudetechnologie in den Mittelpunkt

In Lustenau hat eine Fachtagung die Themen Energieeffizienz und Gebäudetechnologie in den Mittelpunkt gestellt. Fachleute diskutierten dabei, wie sich Gebäudetechnologien optimieren lassen, um auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren.

Als Anlässe für eine stärkere Optimierung von Gebäudetechnologien werden Klimawandel und steigende Energiekosten genannt. Intelligente Systeme zum Heizen, Lüften und Kühlen werden als zunehmend bedeutend beschrieben.

Potenzial von Lüftungs- und Heiztechnik

Laut Darstellung der Fachleute stehen zahlreiche Gebäude in Österreich vor der Aufgabe, energieeffizienter zu werden. Lüftungsanlagen und Heiztechnologien bieten demnach Potenzial für mehr Klimaschutz und können für Unternehmen zugleich finanziell vorteilhaft sein.

Die in Lustenau ansässige Firma Bösch ist im Bereich Wärme-, Kälte- und Lüftungstechnik tätig und erreichte zuletzt einen Umsatz von 134 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt über 700 Angestellte. Der Markt für Wärme-, Kälte- und Lüftungstechnik wird als profitabel beschrieben.

Aussagen von Branchenvertretern

Robert Janschek, bei der Walter Bösch GmbH in Lustenau tätig, betont im Interview mit dem ORF Vorarlberg, dass optimierte Lüftungssysteme die Luftqualität verbessern. Solche Systeme brächten nach seinen Angaben messbare Erfolge bei der Arbeitszufriedenheit und könnten Krankenstände in Unternehmen verringern. Investitionen in diese Technik würden Unternehmen demnach auch etwas zurückbringen.

Camilla Cecchini von der ZWP Ingenieur AG sieht einen zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz in der Branche. Technik könne bei der Effizienz von Gebäuden eine entscheidende Rolle spielen, moderne Lüftungs- und Heizsysteme werden dabei als essenziell bezeichnet. Auch Industriegebäude können laut Darstellung von solchen Systemen profitieren.

Rolle von Automatisierung und künstlicher Intelligenz

Michael Krödel von der Technischen Hochschule Rosenheim hebt im ORF-Interview hervor, dass trotz Automatisierung menschlicher Einsatz wesentlich bleibt. Eine künstliche Intelligenz liefere ohne klare Vorgabe nicht das gewünschte Ergebnis, vieles lasse sich zudem mit einfachen Regeln in Controllern abbilden, wofür nach seinen Worten noch keine KI nötig sei.

Wirtschaftliche Aspekte der Effizienz

Die energieeffiziente Ausstattung neuer Gebäude verursacht der Darstellung zufolge häufig hohe Kosten. Gleichzeitig wird ausgeführt, dass sich Effizienz sowohl für den Klimaschutz als auch wirtschaftlich für Immobilienbesitzer rechnen kann, sofern die finanziellen Rahmenbedingungen passen.

Andreas Wunderlin von der BELIMO Automation AG erklärt, Gebäude müssten energieeffizienter gemacht werden. Energieeffizienz von Gebäuden sei für das Klima wichtig, zugleich müssten Gebäude ihren Wert erhalten. Dazu müssten sie nach seinen Worten effizienter werden.

Insgesamt wird beschrieben, dass technisch bereits vieles möglich ist, um Umweltbelastung zu reduzieren und Kosten für Nutzerinnen und Nutzer zu senken. Ein TV- bzw. Video-Beitrag mit dem Titel „Fachtagung Energie und Bau der Zukunft“ steht im Zusammenhang mit der Veranstaltung.