Hohe Temperaturen und Trockenheit setzen Gewässern in Vorarlberg und dem Bodensee zu
Frühsommerliche Temperaturen locken derzeit viele Menschen an den Bodensee. Das warme Wetter hat bereits im Mai zu Badebetrieb geführt.
Gleichzeitig zeigt sich in Vorarlberg und am Bodensee, dass die rasche Erwärmung und anhaltende Trockenheit Folgen für Seen, Flüsse, Bäche und das Grundwasser haben.
Rasche Erwärmung und niedriger Pegel am Bodensee
Die Wassertemperatur des Bodensees ist innerhalb einer Woche um rund vier Grad gestiegen. Am Nachmittag wurden zuletzt etwa 22 Grad gemessen. Fachleute weisen darauf hin, dass die schnelle Erwärmung zunehmend negative Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen hat.
Der Pegelstand des Bodensees liegt derzeit rund 73 Zentimeter unter dem langjährigen Mittelwert für den Mai. Als Hauptursache wird der Niederschlagsmangel der vergangenen Monate genannt. Seit Jahresbeginn fehlen demnach rund 150 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.
Zunehmende Trockenheit in Flüssen und Bächen
Auch in Flüssen und Bächen in Vorarlberg zeigt sich zunehmende Trockenheit. Im Montafon führen die Flussläufe durch die Schneeschmelze noch vergleichsweise viel Wasser. In Teilen des Rheintals wird die Lage der Gewässer hingegen als deutlich angespannter beschrieben.
An der Dornbirner Ach wurden bereits Wassertemperaturen von 25 Grad gemessen. Teilweise kann dort kaum noch von einem durchgehenden Fließverlauf gesprochen werden. Diese Bedingungen belasten die Tier- und Pflanzenwelt zusätzlich.
Auswirkungen auf Grundwasser und Wasserverbrauch
Die Trockenheit wirkt sich direkt auf die Grundwasserstände aus. Von 159 landesweit online erfassten Grundwasser-Pegeln haben nach Angaben der Wasserwirtschaft bereits 30 Prozent einen Wert erreicht, der am 28. Mai bisher noch nicht verzeichnet wurde.
Zusätzlichen Wasserverbrauch verursachen private Swimmingpools, die vielerorts bereits befüllt werden. Fachleute setzen ihre Hoffnung nun auf ergiebige Niederschläge.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








