Eurovision-Hochburg Wien: Trotz Regens feiern hunderte Fans beim ESC-Finale am Rathausplatz
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Public Viewing zum ESC-Finale am Wiener Rathausplatz zieht hunderte Fans an

Am Finaltag des Eurovision Song Contest verfolgten hunderte Menschen das Geschehen bei einem Public Viewing auf dem Wiener Rathausplatz. Trotz leichten Regens feierten Besucherinnen und Besucher aus verschiedenen Ländern gemeinsam.

Auf dem Platz wurden alte ESC-Klassiker und aktuelle Lieder aus dem laufenden Wettbewerbsjahr gespielt, darunter auch das österreichische Lied „Tanzschein“ von Cosmó. Viele Fans tanzten zwischen Tischreihen und Essensständen mit.

Internationale Gäste am Rathausplatz

Unter den Besucherinnen und Besuchern war die 27-jährige Justine, die mit drei Freunden aus Australien angereist war, um das ESC-Finale beim Public Viewing zu verfolgen. Sie gab an, dass sie das Lied von Cosmó lieben, ihr Favorit im Wettbewerb aber Australien sei. Justine beschrieb die Stimmung am Rathausplatz als großartig und sagte, Wien habe sich selbst übertroffen.

Justine und ihre Freunde fielen besonders liebevolle Details in der Stadt auf, etwa mit Flaggen geschmückte Straßenbahnen. Nach eigenen Angaben verbrachten sie ihre Tage damit, neue Freundschaften mit Menschen aus anderen Ländern zu knüpfen. Justine sagte, es gehe darum, trotz aller Unterschiede zusammenzukommen.

Auch Sophie und Geo waren im Eurovision-Village in Wien dabei. Die beiden waren aus Großbritannien angereist, hatten sich mit Glitzerjacken speziell gestylt und tanzten in der Menge mit. Sie erklärten, dass sie den Eurovision Song Contest seit ihrer Kindheit und früher immer mit ihren Müttern geschaut haben, wobei für sie Nostalgie mitschwinge. Für das Finale in der Wiener Stadthalle im 15. Bezirk besaßen sie Tickets und nannten Finnland und Australien als ihre Favoriten.

Fans aus mehreren Ländern feiern gemeinsam

Aus Polen waren Bartosz und Andrzej angereist, die an einem Tisch am Rathausplatz saßen. Beide trugen orangene Hauben mit der Aufschrift „Ferto“, dem Titel des diesjährigen griechischen Liedes. Bartosz bezeichnete sich und Andrzej als große Fans von „Ferto“. Sie gaben an, seit Freitag in Wien zu sein und äußerten, dass sie die Stimmung in der Stadt lieben und es fantastisch sei, mit vielen Leuten feiern zu können. Andrzej sagte, er verfolge den Eurovision Song Contest seit 26 Jahren und dass dieser für ihn ein Fixpunkt sei.

Verena und Miriam kamen aus Deutschland zum ESC-Event am Rathausplatz. Sie erklärten, dass der ESC für sie Pflichtprogramm sei und sie diesmal zum ersten Mal live dabei seien. Für den Finaltag hatten sie sich nach eigener Aussage extra schick gemacht und trugen bunte Hosen, pinke Regenjacken und glitzerndes Make-up. Mit ihren Outfits erhielten sie viel Aufmerksamkeit von anderen Besucherinnen und Besuchern. Einen Favoriten nannten sie in diesem Jahr nicht und betonten, sie seien „einfach für den ESC“, unabhängig davon, wer gewinnt.

Während des Events setzte leichter Regen ein. Viele Besucherinnen und Besucher suchten unter überdachten Bereichen Schutz, tranken, aßen und feierten weiter. Für Verena, Miriam und viele andere stand insbesondere die Musik und das gemeinsame Feiern im Mittelpunkt.