Eurovision in Wien: Australische und finnische Fans erwartungsvoll vor dem großen Finale 2026
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ESC-Finale 2026: Fans feiern in Wiener Eurofan-Cafés für Australien und Finnland

In Wien verfolgen Fans des Eurovision Song Contest das Finale 2026 in speziell dekorierten Lokalen. Im Mittelpunkt stehen dabei Anhängerinnen und Anhänger der Beiträge aus Australien und Finnland, die vor dem Wettbewerb zu den Favoriten gezählt werden.

Das „Crossfields Australian Pub“ in der Innenstadt und der „Gschamster Diener“ im 6. Bezirk fungieren als Eurofan-Cafés. Dort verfolgen Fans aus verschiedenen Ländern das ESC-Finale gemeinsam bei Public Viewings.

Australische Fans im „Crossfields Australian Pub“

Das „Crossfields Australian Pub“ ist offizieller Pate des teilnehmenden Landes Australien. Betreiberin Karoline Klezl erklärte, das Lokal sei schon seit Wochen für das Public Viewing des Finales ausreserviert. Die Stimmung am Samstagabend wird als ausgelassen und von Vorfreude geprägt beschrieben.

Das Pub ist mit australischen Flaggen dekoriert, viele Gäste tragen Fan-Schals oder Fan-Shirts. Unter den Besucherinnen befindet sich Katrina, die mit ihrer 19-jährigen Tochter aus Australien angereist ist. Sie hofft, dass Australien den Wettbewerb in diesem Jahr gewinnt. Normalerweise verfolgen beide den Song Contest in Australien und sehen das Finale wegen der Zeitumstellung in den frühen Morgenstunden. In Wien fiebern sie nun gemeinsam mit anderen Fans im Lokal mit.

Australien wird vor dem Finale in Quoten auf Platz zwei der möglichen Sieger geführt. Der Beitrag trägt den Titel „Eclipse“ und wird von Delta Goodrem gesungen. Katrina beschreibt die Sängerin als recht bekannt und vermutet, dass sie deshalb auch in anderen Ländern als Favoritin gesehen werde. Für Katrina und ihre Tochter ist es der erste ESC-Besuch vor Ort.

Im Pub werden zudem Gäste namens Mitch und Craig erwähnt, die über ihren heimischen Fanclub auf die Idee des australischen Eurofan-Cafés kamen. Mitch geht davon aus, dass im Lokal eine große Feier startet, falls Australien gewinnt. Am Tisch der beiden sitzen Luke und Leane aus Großbritannien. Leane berichtet lachend, sie seien von den australischen Fans in die Feier aufgenommen worden, und erklärt, dass auch sie und Luke für den australischen Beitrag mitfiebern. Die Gruppe lernte den australischen Fanclub beim ESC-Semifinale kennen und singt im Pub gemeinsam den Titel „Eclipse“.

Finnische Fangruppe im „Gschamster Diener“

Im 6. Bezirk haben finnische Fans ihr Wiener Zuhause im Lokal „Gschamster Diener“ gefunden, das als Eurofan-Café für Finnland fungiert. Läuft der finnische Beitrag, springen die Gäste auf, klatschen im Takt, schwenken Fahnen, singen laut mit und rufen die Namen der Künstler. Vor den Fernsehern wird gemeinsam getanzt.

Der finnische Beitrag heißt „Liekinheitin“ und wird von Linda Lampenius und Pete Parkkonen gesungen. Toni ist eigens aus Finnland nach Wien gereist und bezeichnet den Eurovision Song Contest als „riesige Sache“ in ihrem Heimatland. Sie erfuhr über die finnische Community in Wien vom Eurofan-Café und betont den Wunsch nach einem Ort, an dem gemeinsam gefeiert werden kann.

Im „Gschamster Diener“ feiern zahlreiche junge Skandinavier das ESC-Finale und hoffen auf einen Sieg Finnlands. Die 23-jährigen Finninnen Pihla und Heta leben zum Studieren in Wien und sind mit einer 15-köpfigen Freundesgruppe aus Finnland vor Ort. Heta berichtet, sie schaue den Wettbewerb normalerweise mit ihrer Familie, heute fühle sich jedoch die Gruppe im Lokal wie eine Familie an.

Viele Fans im „Gschamster Diener“ zeigen sich besonders stolz darauf, dass der finnische Beitrag in der Landessprache gesungen wird. Der 22-jährige Vilhelm sagt, das Lied vermittle Sehnsucht, ein Gefühl, das viele Menschen verstünden. Zudem hebt er die Live-Violine im Beitrag als „fantastisch“ hervor.

Nach dem Finale wollen viele Fans aus dem Lokal noch gemeinsam weiterziehen. Es wird beschrieben, dass es in Finnland Tradition sei, zum Feiern in die Innenstadt zu fahren und sich dort zu treffen. Finnland hat den Eurovision Song Contest bislang einmal gewonnen, im Jahr 2006. Ein aktueller Sieg wäre der erste seit 20 Jahren. Bereits während des Abends sprechen viele Fans im „Gschamster Diener“ über mögliche Tickets für das ESC-Finale im kommenden Jahr.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.