Salzburger Feuerwehren verstärken Ausbildung und Ausrüstung für Gefahrgut-Einsätze
Die Feuerwehren im Bundesland Salzburg bereiten sich verstärkt auf Unfälle mit gefährlichen Stoffen und Gefahrgut vor. Ausbildung und Ausrüstung werden gezielt an die Anforderungen solcher Einsätze angepasst.
Gefahrgut-Einsätze sind für die Feuerwehren kein Alltagsgeschäft, dennoch müssen insbesondere freiwillige Feuerwehrleute darauf vorbereitet sein. Einsätze mit gefährlichen Stoffen finden in Salzburg unter anderem auf Straßen, bei der Eisenbahn und in Spitälern statt.
Spezialfahrzeuge rund um die Uhr verfügbar
In jedem Bezirk des Bundeslandes Salzburg steht ein Spezialfahrzeug für gefährliche Stoffe rund um die Uhr einsatzbereit. Für den Pongau ist ein solches Fahrzeug in Schwarzach stationiert, wo auch mit radioaktiven Stoffen gearbeitet wird.
Feuerwehrhauptmann Markus Buzanich, Feuerwehrchef in Schwarzach, weist darauf hin, dass gefährliche Stoffe sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene unterwegs sind. Die Einsatzkräfte werden im Bereich gefährliche Stoffe umfassend und auch international ausgebildet.
Intensive Übungen und Einsätze
Die Spezialisten der Salzburger Feuerwehren haben im vergangenen Jahr 33 Übungen zu gefährlichen Stoffen durchgeführt. Erfahrungen und Wissen aus diesen Übungen wurden im selben Zeitraum bei zwölf Einsätzen angewendet.
Lehrplan an Landesfeuerwehrschule wird ausgebaut
Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker leitet die Landesfeuerwehrschule Salzburg. Er betont, dass bei allen Einsätzen der Eigenschutz der Kräfte immer vorgeht. An der Schule wird der Lehrplan im Bereich gefährliche Stoffe laufend modernisiert.
Derzeit gibt es dort zwei stark nachgefragte Ausbildungsmodule zu gefährlichen Stoffen. Zwei weitere Module in diesem Bereich sind in Ausarbeitung.








