Floridsdorf fordert Videoüberwachung und mehr Polizeipräsenz zur Steigerung der Sicherheit im Bezirk
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Floridsdorf: Bezirk spricht sich für Videoüberwachung und mehr Polizei aus

Das Bezirksparlament von Floridsdorf hat sich in der Vorwoche mit großer Mehrheit für die Einführung einer Videoüberwachung im Umfeld des Bahnhofs Wien-Floridsdorf und am Franz-Jonas-Platz ausgesprochen. Die Resolution richtet sich an das zuständige Innenministerium und begründet die Maßnahme „zur Stärkung der Sicherheit und des subjektiven Sicherheitsgefühls“.

Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ) bezeichnet die geplante Videoüberwachung als „ersten Schritt“ und fordert darüber hinaus zusätzliche Polizeikräfte für den 21. Bezirk. Die Resolution zur Videoüberwachung ersetze seine langjährige Forderung nach mehr Polizisten in Floridsdorf nicht, betont Papai.

Forderung nach mehr Polizeipersonal

Papai verweist auf eine parlamentarische Anfrage vom November 2025 zu den Polizeiplanstellen in Floridsdorf. Demnach gibt es 248 Planstellen, tatsächlich seien jedoch 177 Polizisten im Einsatz. Im Nachtbetrieb müsse einer der sechs in Floridsdorf stationierten Dienstwagen stehen bleiben, weil nicht ausreichend Personal vorhanden sei.

Zur Einordnung nennt Papai für Floridsdorf eine Quote von 96 Polizisten pro 100.000 Einwohner. Für Salzburg nennt er 272 Polizisten pro 100.000 Einwohner, für Linz 268 und für Graz 208 Polizisten pro 100.000 Einwohner. Mehr sichtbare Polizei wertet er als vertrauensbildend für die Bevölkerung und entlastend für die im Einsatz befindlichen Sicherheitskräfte.

Geplante Videoüberwachung und Umgestaltung

Papai beschreibt Floridsdorf als „prinzipiell sicher“ und sieht die Videoüberwachung im Umfeld des Bahnhofs als punktuelle Unterstützung. Vorgesehen ist, dass der Franz-Jonas-Platz im Jahr 2029 umfassend umgestaltet werden soll. Die gewünschte Videoüberwachung am Franz-Jonas-Platz würde voraussichtlich erst mit der Fertigstellung dieser Umgestaltung realisiert werden.

Erfahrungen mit Alkoholverbot am Bahnhof

Am Bahnhof Floridsdorf gilt seit Februar 2025 ein Alkoholverbot. Laut Resolution des Bezirksparlaments hat dieses Verbot zu einer „spürbaren Entspannung“ der Situation am Bahnhof beigetragen. Zugleich kam es laut Darstellung zu einer Verlagerung des Problems in den Bereich „Spitz“ vor die Bezirksvorstehung.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.