Showdown um Meistertitel in der Frauenfußball-Bundesliga
In der Frauenfußball-Bundesliga fällt die Entscheidung um den Meistertitel am Samstag im direkten Duell zwischen Austria Wien und dem SKN St. Pölten. Die Partie beginnt um 14.00 Uhr in der Generali-Arena in Wien und wird live in ORF 1 übertragen.
Erstmals seit 2013 wird der Titel damit erst am letzten Spieltag vergeben. Austria Wien geht mit zwei Punkten Vorsprung als Tabellenführer in das Saisonfinale.
Ausgangslage vor dem entscheidenden Duell
Austria Wien reicht ein Unentschieden, um erstmals den Meistertitel zu gewinnen. Ein torloses Remis würde bereits genügen. Der SKN St. Pölten benötigt hingegen einen Sieg, um den Titel zu holen. Im Erfolgsfall wäre es der elfte Meistertitel in Serie für den Klub.
Nach dem Grunddurchgang hatte St. Pölten noch sechs Punkte Rückstand auf Austria Wien. In den folgenden Spielen verringerte der Titelverteidiger diesen Abstand und arbeitete sich an die Wienerinnen heran.
Bilanz spricht für Austria Wien
Austria Wien ist in dieser Saison gegen den SKN St. Pölten ungeschlagen. Im Grunddurchgang gewann die Austria auswärts mit 1:0 und zu Hause mit 2:1. Im Cup-Achtelfinale setzte sich Austria Wien in St. Pölten erneut mit 2:1 durch. Das erste Duell in der Meistergruppe am 26. April endete 0:0.
In den bisherigen fünf Partien der Meistergruppe spielte Austria Wien dreimal 0:0. Den ersten Matchball auf den Titel nutzte die Mannschaft zu Hause gegen Salzburg nicht.
Stimmen der Trainer und Spielerinnen
Trainer des SKN St. Pölten ist Laurent Fassotte. Er spricht von einem schönen Duell und betont, seine Mannschaft sei auf die Aufgabe vorbereitet. St. Pölten habe alles in seiner Macht Liegende getan, um sich die Chance auf dieses Entscheidungsspiel zu erarbeiten.
SKN-Kapitänin Jennifer Klein sieht das Momentum nach der Aufholjagd der vergangenen Wochen bei St. Pölten. Die Mannschaft sei von hinten gekommen, während Austria Wien Punkte liegen gelassen habe.
Torhüterin Carina Schlüter beschreibt eine große Vorfreude innerhalb des Teams. Die ganze Mannschaft sei heiß auf das Spiel und habe einen gewaltigen Teamspirit. Austria Wien müsse sich warm anziehen, so Schlüter.
Austria-Trainer Stefan Kenesei erklärt, es wäre seinem Team lieber gewesen, wenn es sich gegen St. Pölten nur um ein Prestigeduell und nicht um ein Meisterschaftsduell gehandelt hätte. Zugleich zeigt er sich aufgrund der bisherigen Saisonleistungen und der Ergebnisse gegen St. Pölten zuversichtlich und verweist auf die positive Bilanz in den direkten Begegnungen.








