Frische Partnerschaften zwischen Steiermark und China: Das Potenzial der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
Dieses Thema Freunden empfehlen

Steirische Delegation in China knüpft neue Kooperationen

Vertreter aus Politik und Wirtschaft der Steiermark halten sich derzeit in China auf, um die Zusammenarbeit in mehreren Bereichen zu vertiefen. Vorgesehen sind Gespräche und Betriebsbesuche, bei denen insbesondere neue Kooperationen in Forschung und Entwicklung im Mittelpunkt stehen.

Erste Station der Reise ist Shanghai, wo bestehende Partnerschaften ausgebaut und zusätzliche Projekte vorbereitet werden sollen.

Shanghai als Ausgangspunkt der Zusammenarbeit

In Shanghai dient die Kooperation mit der Tongji-Universität als Beispiel für eine bereits etablierte Zusammenarbeit. Diese Verbindung geht auf den AVL-Gründer Hans List zurück, der vor rund 100 Jahren als Professor in Shanghai tätig war.

Der Rektor der Technischen Universität Graz, Horst Bischof, verweist auf den Automotive-Bereich als einen Schwerpunkt der Kooperation mit der Tongji-Universität. Nach seinen Angaben besteht ein Programm, das ein Studium sowohl in Graz als auch an der Tongji-Universität ermöglicht. Dieses bilaterale Studium schließen laut Bischof auf jeder Seite etwa fünf Personen pro Jahr ab.

Breites Spektrum von Technik bis Informatik

Als weitere starke Partnerschaftsbereiche mit der Tongji-Universität nennt Bischof Architektur und Bauingenieurwesen. In jüngerer Zeit komme zudem die Informatik als neuer Bereich der Zusammenarbeit hinzu.

Bischof, der auch Vorsitzender des KI-Beirats der österreichischen Bundesregierung ist, sieht Potenzial, die Partnerschaft im Bereich der künstlichen Intelligenz weiter auszubauen. Er hebt hervor, dass in China Daten allgegenwärtig und allgemein verfügbar seien, während in Europa die Datenschutzgrundverordnung gelte. Europa wolle China bei der Handhabung von Daten nach seinen Worten nicht vollständig nacheifern.

Lerneffekte für die Wirtschaft

Der Vizepräsident der Wirtschaftskammer, Herbert Ritter, betont, man könne von China insbesondere beim Arbeitstempo lernen. Beeindruckend sei aus seiner Sicht, mit welcher Geschwindigkeit, mit welchem Materialeinsatz und mit welchen finanziellen Mitteln dort gearbeitet werde.

Ritter berichtet von einem Firmenbesuch bei einem Unternehmen, das 2023 gegründet wurde und nach seinen Angaben bereits 10.000 Roboter verkauft hat.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.