Neue gesicherte Abgabebox für Fundsachen in Salzburg in Betrieb
Das Fundamt der Stadt Salzburg verfügt seit Dienstag über eine neue, speziell gesicherte Abgabebox für Fundsachen. Damit können gefundene Gegenstände auch außerhalb der Öffnungszeiten des Magistrats wieder jederzeit beim Fundservice abgegeben werden.
Die neue Fundbox ersetzt den bisherigen Einwurfkasten für Fundsachen, der im Dezember demontiert worden war. An dem früheren Einwurfkasten war es zu mehreren Einbrüchen und Einbruchsversuchen gekommen.
Die neue Abgabebox besteht aus verzinktem Stahlblech und ist mit einem robusten Zylinderschloss ausgestattet. Die Einwurföffnung misst 28 x 14 x 39 Zentimeter. Montiert wurde die Box von Mitarbeitern des Magistrats.
Standort der neuen Fundbox ist das Schloss Mirabell, direkt neben dem Eingang zum Pass- und Fundservice. Ressortzuständiger Vizebürgermeister für das Fundservice ist Florian Kreibich (ÖVP), Leiterin des Pass- und Fundservice ist Doris Lanschützer.
Finderinnen und Finder können beim Einwurf des Gegenstandes eine Nachricht mit Funddatum und Fundort hinterlassen. Optional können auch Kontaktdaten angegeben werden. Diese Angaben sind nicht verpflichtend.
Das Fundservice der Stadt Salzburg verzeichnet pro Jahr durchschnittlich 10.000 bis 12.000 abgegebene Fundgegenstände. Gut die Hälfte davon wird an die Besitzerinnen zurückgegeben. Pro Monat gehen rund 1.220 Anfragen zu verlorenen Gegenständen ein.
Nicht abgeholte Fundgegenstände werden nach einer gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten oder einem Jahr an den Bestbieter verkauft. Der nächste Verkauf von Fundsachen der Stadt Salzburg ist für September des laufenden Jahres angekündigt.








