GAK feiert klaren 4:0-Heimsieg gegen WSG Tirol
Der GAK hat in der Qualifikationsgruppe der Admiral Bundesliga einen deutlichen 4:0-Heimerfolg gegen die WSG Tirol gefeiert. Zur Halbzeit führte die Grazer Mannschaft in der Merkur Arena bereits mit 2:0.
Vor 7.052 Zuschauerinnen und Zuschauern im Stadion Liebenau setzte sich der GAK mit dem Sieg vorerst vier Punkte vom Tabellenende ab. Auch die WSG Tirol weist nach der Partie einen Vorsprung von vier Punkten auf das Schlusslicht Wolfsberger AC (WAC) auf.
Effizienter GAK in der ersten Halbzeit
Die WSG Tirol hatte zu Beginn des Spiels mehr Spielanteile und kam nach Eckbällen zu zwei guten Möglichkeiten. In der 20. Minute parierte GAK-Tormann Franz Stolz einen Kopfball von Valentino Müller, in der 28. Minute klärte Leon Klassen nach einem Abschluss von Lukas Hinterseer auf der Linie.
Wenig später schlug der GAK zu: Schriebl spielte in der 28. Minute einen Lochpass aus der eigenen Hälfte auf Jacob Italiano, der WSG-Tormann Adam Stejskal umspielte und zum 1:0 einschoss. In der 42. Minute landete der Ball nach einem missglückten Klärungsversuch von Marco Boras bei Mark Grosse, der sofort abzog und zum 2:0 traf. Italiano und Grosse verwerteten damit die einzigen beiden Schüsse der Grazer auf das Tor der WSG in der ersten Halbzeit.
Grosse und Lichtenberger bauen Führung aus
Nach der Pause erhöhte der GAK rasch: In der 54. Minute spielte Christian Lichtenberger einen Lochpass auf Mark Grosse, der seinen zweiten Treffer zum 3:0 erzielte. In der 70. Minute verwertete Lichtenberger nach Vorlage von Grosse zum 4:0.
In der Schlussphase kam die WSG Tirol noch zu Chancen auf den Ehrentreffer. In der 85. Minute klärte Schriebl einen Freistoß von Wels auf der Linie, in der 93. Minute parierte Stejskal einen Abschluss von Frieser. Auf der Gegenseite hatte der GAK in den ersten drei beschriebenen Torchancen jeweils einen Treffer erzielt.
Serien, Personal und Tabellenkonstellation
Mit dem 4:0 beendete der GAK eine Serie von vier sieglosen Partien. Die WSG Tirol war zuvor drei Spiele ungeschlagen geblieben und hatte dabei fünf Punkte geholt. Die Tiroler verpassten durch die Niederlage die vorzeitige Fixierung des Ligaverbleibs.
Beim GAK spielte Ramiz Harakate trotz starker Schulterschmerzen. Alexander Hofleitner fehlte gesperrt, Daniel Maderner saß aufgrund einer Blessur nur auf der Bank. Bei der WSG Tirol stand Lukas Hinterseer nach einem doppelten Bänderriss im Sprunggelenk wieder in der Startelf, während Ademola Ola-Adebomi gesperrt nicht zur Verfügung stand.
Der GAK hatte bereits am 21. März in Innsbruck mit 5:1 gegen die WSG Tirol gewonnen und entschied damit auch das zweite direkte Duell in der Qualifikationsgruppe deutlich für sich. In der Schlussphase der Qualifikationsgruppe kann es für die WSG Tirol noch eng werden.
Blick auf Konkurrenz und Restprogramm
Blau-Weiß Linz verlor in Ried mit 0:2 und hat damit drei Punkte weniger als der GAK und die WSG Tirol. Schlusslicht ist der WAC, der am darauffolgenden Sonntag bei Altach gastiert.
In der vorletzten Runde der Qualifikationsgruppe empfängt der GAK am 9. Mai Altach. Die WSG Tirol bestreitet zeitgleich ein Heimspiel gegen Blau-Weiß Linz.








