Urban Gardening: Gemeinschaftsgärten in Graz stark ausgebaut
In der Steiermark hält der Trend zum Urban Gardening an. Immer mehr Menschen bauen Gemüse auf Balkonen und in städtischen Bereichen an.
In Graz hat sich seit 2010 insbesondere die Zahl der Gemeinschaftsgärten deutlich erhöht. Bestand damals noch eine einstellige Zahl, sind es inzwischen mehr als 40.
Ein Beispiel für gemeinschaftliches Gärtnern ist ein Gemeinschaftsacker in Wetzelsdorf im Westen von Graz. Dort bewirtschaften Menschen Ackerparzellen, darunter sowohl junge Personen als auch erfahrene Gärtnerinnen und Gärtner.
Auf einer der Parzellen gärtnern Junggärtner wie Theo, der unter anderem Kürbis, Kartoffeln, Melanzani, Gurken und Zucchini eingesetzt hat. Auch Personen wie Alexander Schütz und Julia Baumann verfügen dort über eigene Parzellen.
Betreut wird ein Gemeinschaftsacker von der Landwirtschaftlichen Fachschule Grottenhof. Gärtnermeister Johannes Pregartner beschreibt, dass das Feld vorbereitet, gepflügt und mit Kompost bestreut werden muss.
Eine Parzelle auf diesem Gemeinschaftsacker umfasst 20 Quadratmeter. Eine solche Fläche kostet 90 Euro pro Gartensaison, es besteht zudem die Möglichkeit, mehrere Parzellen für eine Saison zu mieten.
Die stellvertretende Direktorin der Landwirtschaftlichen Fachschule Grottenhof, Maria Leitner, berichtet von einer seit Jahren großen Nachfrage nach den Parzellen. Ihrer Darstellung nach gibt es Stammkundinnen und Stammkunden, die sich immer wieder ein Beet mieten.
Die Schülerinnen und Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschule Grottenhof ziehen die Gemüsepflanzen für den Gemeinschaftsacker selbst auf.








