Regionale Produkte füllen steirische Osterkörbe
In der Steiermark gehören zu Ostern vor allem regionale Lebensmittel wie Eier, Kren und Schinken in den Osterkorb. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer sollte es zu den Feiertagen zu keinem Engpass bei diesen Produkten kommen.
Rund um Ostern werden pro Person durchschnittlich etwa 25 dag Osterfleisch, rund acht Eier und etwa fünf dag Kren konsumiert. Beim Osterfest werden außerdem unter anderem Osterfleisch und Selchwürstel gegessen.
Vorbereitung auf die Feiertage
Heimische Landwirte bereiten sich nach Angaben von Marianne Reinegger von der Landwirtschaftskammer seit Jahresanfang auf Ostern vor. Demnach lassen sie dem Fleisch Zeit, verwenden eigene Würzmischungen und pökeln es ein. Laut Reinegger ist ausreichend Fleisch für Ostern vorhanden.
Osterfleisch ist bei manchen Direktvermarktern bereits vorreserviert und teilweise fast ausverkauft. Bei Eiern wird berichtet, dass sie derzeit etwas knapp sind. Heimische Eierbauern betonen jedoch, dass die Versorgung mit Eiern gesichert sei.
Steirischer Kren mit geschützter Herkunft
In der Steiermark gibt es 40 Krenbauern. Der Obmann der steirischen Krenbauern heißt Thomas Gasper. Der Steirische Kren verfügt über die Bezeichnung g.g.A. (geografisch geschützte Angabe) und darf nur in einer bestimmten Region angebaut werden.
Die Anbaufläche für Steirischen Kren wurde von rund 240 Hektar auf etwa 300 Hektar vergrößert. Laut Gasper wurde der Kren bereits während der Ernte verkostet, und die Schärfe sei gegeben. Kren wird als verdauungsfördernd und fettverbrennend beschrieben und als „Penicilin des Gartens“ bezeichnet.
Hinweise zum Eierkauf
Durch das Färben der Eierschale kann der Stempel mit Herkunfts- und Haltungsangaben verdeckt werden. Marianne Reinegger empfiehlt daher, die Informationen zu Herkunft und Haltungsform der Eier auf der Verpackung beziehungsweise dem Etikett zu lesen. Dort finden sich ihren Angaben zufolge auch Hinweise zur Herkunft und zum Verkäufer.
Als weitere Möglichkeit nennt Reinegger den Kauf von losen Eiern direkt am Bauernmarkt oder beim Bauern, um die Herkunft zu kennen.








