Breite Unterstützung für Bleiberecht von Geschwistern Oshakuade
Die Geschwister Victoria und Joseph Oshakuade sind von einer geplanten Abschiebung nach Nigeria betroffen. Ein aufrechter Abschiebebescheid kann nach aktuellem Stand jederzeit vollzogen werden.
Gegen die Abschiebung gibt es öffentliche Unterstützung und Forderungen nach einem Bleiberecht in Österreich. Die Geschwister stammen aus Nigeria.
Studienkollegen von Victoria und Joseph Oshakuade sowie Studierende des Management Center Innsbruck (MCI) sprechen sich für ihren Verbleib in Österreich aus. In einem offenen Brief appellierten MCI-Studierende an Vertreter der Republik, die Abschiebung nach Nigeria zu verhindern.
Auch Vertreter aus der Politik haben sich für ein Bleiberecht der Geschwister starkgemacht und angeregt, die Möglichkeit eines humanitären Bleiberechts zu prüfen. Parallel dazu läuft eine Onlinepetition für den Verbleib in Österreich, die bis Mittwochmittag mehr als 11.000 Unterstützungen erhalten hat.
Das Rote Kreuz Tirol stellt sich ebenfalls gegen die geplante Abschiebung. Präsident Günther Ennemoser, der Victoria und Joseph Oshakuade persönlich kennt, fordert, den Fall noch einmal sorgfältig zu prüfen und regt an, ein humanitäres Bleiberecht in Erwägung zu ziehen.
Victoria und Joseph Oshakuade waren während ihrer Schulzeit ehrenamtlich beim Jugendrotkreuz aktiv. Joseph Oshakuade besuchte regelmäßig Bewohnerinnen und Bewohner eines Altenheims, während Victoria Oshakuade als Lernbuddy Kinder in einer Innsbrucker Volksschule unterstützte. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden beide ausgezeichnet.
Der Fall der Geschwister liegt derzeit beim Verwaltungsgericht. Der Abschiebebescheid bleibt weiterhin aufrecht und kann laut aktueller Rechtslage jederzeit umgesetzt werden.








