Ermittlungen nach Großbrand im Hotel Klosterbräu in Seefeld abgeschlossen
Nach dem Großbrand im Hotel Klosterbräu im Ortszentrum von Seefeld sind die Ermittlungen zur Brandursache am Donnerstag abgeschlossen worden. Ein eindeutiges Ergebnis brachte die Brandursachenermittlung nicht.
Fest steht, dass das Feuer im Baustellenbereich des historischen Gebäudes ausgebrochen ist. Brandstiftung wurde von der Polizei ausgeschlossen.
Nach den Ermittlungen entstand der Brand im Bereich der Decke im zweiten Obergeschoss des Hotels. Dort waren mehrere Firmen mit Abrissarbeiten beschäftigt. Ein Polizeisprecher erklärte auf APA-Nachfrage, ein Zusammenhang dieser Arbeiten mit dem Feuer könne nicht ausgeschlossen werden.
Die Arbeiten der Brandermittler des Bundeskriminalamtes und des Landeskriminalamtes wurden am Donnerstagvormittag vorerst beendet. Über die genaue Höhe und das nähere Ausmaß des Schadens konnten keine Angaben gemacht werden. Der Innenbereich des Hotels wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen.
Nach Angaben der Eigentümerfamilie Seyrling, die das Fünf-Sterne-Haus seit Generationen betreibt, konnte der größte Teil des Hotels gerettet werden. Das Hotel war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs geschlossen.
Vom Brand betroffen war auch der Dachstuhl der angrenzenden Pfarrkirche von Seefeld. Durch den Einsatz der Feuerwehren blieb die Kirche weitgehend verschont.
Der Brand im Ortszentrum löste einen Großeinsatz der Feuerwehren aus. Bis zu 400 Einsatzkräfte waren rund 14 Stunden lang im Einsatz, dichte Rauchwolken waren weithin sichtbar. Am Dienstag gegen 9.00 Uhr wurde „Brand aus“ gegeben.
Bei dem Brand wurden sieben Menschen leicht verletzt. Keiner von ihnen musste ins Krankenhaus gebracht werden.








