Großinvestition in Graz: 230 Millionen Euro für Ausbau und Modernisierung der Straßenbahn-Infrastruktur
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Graz investiert 230 Millionen Euro in Straßenbahn-Infrastruktur

In Graz starten am 7. April umfassende Bauarbeiten zur Modernisierung und Erweiterung der Straßenbahn-Infrastruktur. Die Stadt investiert dafür 230 Millionen Euro in ein Großprojekt für den öffentlichen Verkehr.

Im Mittelpunkt stehen der Ausbau der Remise und der Werkstätten in der Steyrergasse sowie der Umbau der bestehenden Anlagen in der Alten Poststraße. Ziel ist die Anpassung an neue, längere Straßenbahnmodelle und die Erweiterung der Abstell- und Wartungskapazitäten.

Ausbau der Remisen und neue Kapazitäten

Derzeit sind in Graz 85 Straßenbahnen im Einsatz. Die Remise in der Alten Poststraße wird erweitert und umgebaut, sodass dort künftig bis zu 128 Straßenbahnen abgestellt und gewartet werden können. Die Erneuerung dient der Anpassung an neue Straßenbahnmodelle, die jeweils bis zu 200 Passagiere fassen können.

In der Steyrergasse werden Remise und Werkstätten ausgebaut. Der Umbau der Steyrergasse ist vorgesehen, um die Kapazitäten und die Flexibilität des Straßenbahnbetriebs zu erhöhen. Die Gleisanbindung der Remise beziehungsweise Steyrergasse erfolgt in Richtung Westen im Jahr 2027 und in Richtung Osten im Jahr 2028.

Neubau von Werkstätten und Zeitplan

Im Rahmen des Projekts wird eine neue Betriebswerkstätte errichtet. Diese soll vier Arbeitsstände für lange Straßenbahnwagen, einen Reservearbeitsstand sowie eine Außenreinigungsanlage für lange Wagen umfassen. Auch die Hauptarbeitsstätte wird erweitert. Die Holding Graz beschreibt die Ausstattung der neuen Werkstätte auf der eigenen Webseite.

Die Bauarbeiten beginnen am 7. April und sollen sich bis Ende 2030 erstrecken. Bis August 2030 ist die Inbetriebnahme einer zentralen Wartungshalle vorgesehen. Der aktuelle Fokus der Arbeiten liegt auf Leitungsumlegungen am Schönaugürtel und in der Steyrergasse.

Photovoltaik und Begrünung

Auf den Dächern der Remise sollen Photovoltaikpaneele mit einer Fläche von rund 11.000 Quadratmetern installiert werden. Die geplante Anlage soll eine Leistung von 1,4 MWp erreichen. Zusätzlich ist eine begrünte Fassade an der Remise vorgesehen.

Zu Beginn der Bauarbeiten werden rund 40 Bäume gerodet. Als Ausgleich sind Ersatzpflanzungen von 50 neuen Bäumen geplant, die den naturschutzrechtlichen Vorgaben folgen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.