HAKA Küchenhersteller zieht die Reißleine: Werkschließung in Mondsee und Verkauf an Hargassner
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HAKA schließt Werk in Mondsee und verkauft Standort an Hargassner

Der Küchenhersteller HAKA mit Hauptsitz in Traun im Bezirk Linz-Land trennt sich von seinem Werk in Mondsee. Die Niederlassung soll Ende Juni geschlossen und an den Innviertler Heizungshersteller Hargassner verkauft werden.

Von der Schließung des Standorts in Mondsee sind insgesamt 36 Mitarbeiter betroffen. Ein Teil von ihnen soll in die Firmenzentrale von HAKA nach Traun wechseln, weitere Beschäftigte könnten vom neuen Eigentümer sowie von einem weiteren Unternehmen übernommen werden.

Eigentümer Gerald Hackl hat den geplanten Verkauf der Niederlassung in Mondsee bestätigt. Nach seinen Angaben wurde die Entscheidung aus wirtschaftlichen Gründen getroffen. HAKA hatte das Werk in Mondsee im Jahr 2023 von Villeroy & Boch übernommen; laut Hackl erwies sich diese Übernahme als kaufmännischer Fehlschlag.

Das Werk soll an Hargassner verkauft werden. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Nach Angaben von Hackl möchte Hargassner einige der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen. Zudem laufen Gespräche mit einem Unternehmen aus dem Raum Mondsee, das ebenfalls Beschäftigte übernehmen möchte.

Aktuell beschäftigt HAKA in Traun etwa 80 Personen. Nach der Umstrukturierung sollen dort rund 100 Personen tätig sein. Der Jahresumsatz des Unternehmens beläuft sich auf rund 20 Millionen Euro.

HAKA erholt sich derzeit von einem Insolvenzverfahren. In dessen Rahmen werden Schulden in Höhe von 7,9 Millionen Euro mit einer Quote von 33 Prozent beglichen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.