Historische Trockenheit: April 2021 rangiert in Niederösterreich unter den fünf trockensten seit 1858
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April in Niederösterreich zählt zu trockensten seit Messbeginn

Der April des laufenden Jahres war in Niederösterreich einer der trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen. Nach Angaben von GeoSphere Austria gab es seit 1858 nur vier Aprilmonate mit noch weniger Regen.

Im Bundesländervergleich war es im April in Niederösterreich besonders trocken, noch trockener war es in Wien. Insgesamt regnete es in Niederösterreich um 73 Prozent weniger als im langjährigen Durchschnitt.

Besonders gering waren die Niederschlagsmengen unter anderem in Retz im Bezirk Hollabrunn und in Allentsteig im Bezirk Zwettl. Dort fielen weniger als 15 Prozent der üblichen durchschnittlichen April-Regenmenge.

Für das gesamte Bundesland Niederösterreich gilt derzeit in allen Bezirken eine Waldbrandverordnung. In Krumbach im Bezirk Wiener Neustadt hat es zuletzt einen Waldbrand gegeben.

Der April war laut GeoSphere Austria nicht nur trockener, sondern auch etwas wärmer und sonniger als im Durchschnitt. Viele Baumarten haben heuer früher zu blühen begonnen, darunter die Süßkirsche und die Hängebirke.