Zwei Fahrzeuge auf A10 beschlagnahmt – Bub bei Verkehrsunfall in Maria Alm verletzt
Die Polizei hat am Dienstag im Bundesland Salzburg zwei Autos auf der A10-Tauernautobahn beschlagnahmt und den Lenkern die Führerscheine abgenommen. Zudem wurde ein neunjähriger Bub bei einem Verkehrsunfall in Maria Alm im Pinzgau verletzt.
Beide Vorfälle ereigneten sich am Dienstag, zunächst auf der A10 bei Zederhaus im Lungau und später im Bereich der B 164 in Maria Alm.
Verkehrskontrollen auf der Tauernautobahn
Auf der A10 bei Zederhaus beschlagnahmte die Polizei am Dienstagabend zwei Autos. Den Lenkern wurden die Führerscheine abgenommen.
Ein 43-jähriger Mann aus Kroatien war mit 189 km/h bei erlaubten 100 km/h unterwegs. Die Polizei hielt ihn an, nahm ihm den Führerschein ab und beschlagnahmte sein Fahrzeug.
Kurze Zeit später maß die Polizei bei einer 42-jährigen Frau aus Kroatien eine Geschwindigkeit von 186 km/h bei ebenfalls erlaubten 100 km/h. Auch ihr wurden der Führerschein abgenommen und das Auto beschlagnahmt. Beide Lenker wurden angezeigt.
Neunjähriger in Maria Alm angefahren
Am Dienstagnachmittag wurde die Polizei zu einem Einsatz in Maria Alm im Pinzgau gerufen. Dort war auf der B 164 ein neunjähriger Bub von einem Auto angefahren worden.
Ein 31-jähriger Pinzgauer fuhr mit seinem Auto auf der B 164 an einer Bushaltestelle vorbei, an der zu diesem Zeitpunkt Fahrgäste ein- und ausstiegen. Das Kind war zuvor aus einem Bus ausgestiegen und wollte die Straße vor dem Bus überqueren. Der Autofahrer erfasste den Buben mit seinem Fahrzeug.
Der Neunjährige wurde bei dem Unfall verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins Tauernklinikum Zell am See gebracht. Ein beim 31-jährigen Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ.








