Hochseefischerei-WM: Die ersten Österreicher treffen die Eliten in Costa Rica
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Hochseefischer aus Waidhofen an der Ybbs bei Weltmeisterschaft in Costa Rica

Drei Männer aus Waidhofen an der Ybbs vertreten Österreich bei der Weltmeisterschaft der Hochseefischer in Costa Rica. Sie gelten dabei als die ersten Österreicher, die an diesem Bewerb teilnehmen.

Die Bewerbe beginnen an einem Sonntag und dauern bis 23. April. Das österreichisch-kroatische Team hofft auf eine Platzierung unter den besten zehn Mannschaften.

Österreichisch-kroatisches Team am Start

Ralph Schatz, Thomas Hönickl und Andreas Haider bilden den österreichischen Teil eines gemeinsamen Hochseefischerteams mit zwei Kollegen aus Kroatien. Nach eigenen Angaben haben die drei Männer durch das Fischen eine Freundschaft mit den kroatischen Teamkollegen aufgebaut.

Bei der Weltmeisterschaft wird das fünfköpfige Team drei Tage lang gemeinsam auf einem Boot sein. Laut den Angaben im Zusammenhang mit dem Wettbewerb darf dabei immer nur eine Person gleichzeitig fischen.

Qualifikation über Wettbewerb auf Mauritius

Die drei Freunde aus Waidhofen an der Ybbs kamen nach eigener Darstellung im Urlaub in Kroatien zur Hochseefischerei. Nach Angaben von Ralph Schatz haben sie dort vor etwa zehn Jahren erstmals Hochseefischen ausprobiert.

Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft erfolgte bei einem Wettbewerb auf Mauritius, zu dem die Gruppe eingeladen war. Die Männer geben an, dass sie dort zunächst nicht wussten, dass sich die ersten drei Plätze für die Weltmeisterschaft qualifizieren, und sprechen von einem Zufall bei ihrer Qualifikation.

Training und Vorbereitung

Teamkapitän Ralph Schatz hat sich mit einem Simulator im Wohnzimmer auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Nach seiner Darstellung lassen sich damit jene Muskelgruppen trainieren, die man auf dem Boot beim Fischen benötigt. Schatz gibt an, im Hauptberuf Fitnessgeräte zu verkaufen.

Thomas Hönickl betont, man müsse gut trainieren, damit ein Erfolg gelingt. Andreas Haider beschreibt die Teilnahme als besondere Situation, da das Team als erste Österreicher bei dieser Weltmeisterschaft antritt. Die drei hoffen auf eine Top-Ten-Platzierung.

Schwere Fische und besondere Auflagen

Das Team hofft auf möglichst schwere Thunfische. Laut den Angaben im Zusammenhang mit dem Bewerb können manche der gefangenen Fische mehrere hundert Kilogramm wiegen. Fische mit einem Gewicht von bis zu 200 Kilogramm werden demnach wieder ins Meer entlassen, für schwerere Fische gelten Sonderauflagen.

Ralph Schatz beschreibt das Gefühl beim Drill eines großen Fisches damit, es sei, als würde man versuchen, einen Autobus mit den Händen zum Boot zu ziehen. Für ihn ist auch das Geräusch der ablaufenden Angelschnur ein besonderes Erlebnis. Thomas Hönickl hebt die Ruhe am Wasser als einen Aspekt hervor, der ihm an der Hochseefischerei gefällt, ergänzt aber, dass es nicht mehr ruhig sei, sobald ein Fisch an der Angel hängt.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.