Immobilienboom in Österreich: Verkauf von Einfamilienhäusern erreicht 2025 neue Höchstwerte, besonders in Salzburg und Wien
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2025 deutlich mehr Einfamilienhäuser in Salzburg und ganz Österreich verkauft

Im Jahr 2025 sind in allen österreichischen Bundesländern mehr Einfamilienhäuser verkauft worden als 2024. Besonders deutliche Zuwächse wurden in Salzburg und Wien registriert.

Die aktuellen Zahlen stammen aus einem Immobilien-Überblick der Makler-Vereinigung REMAX Austria, der in einer Aussendung veröffentlicht wurde.

Deutliche Anstiege in Salzburg und Wien

Im Land Salzburg wurden 2025 um fast 25 Prozent mehr Häuser verkauft als im Jahr davor. In Wien lag der Anstieg der verbücherten Immobilien bei knapp 32 Prozent im Vergleich zu 2024.

In allen österreichischen Bundesländern wurden laut REMAX Austria steigende Verkaufszahlen verzeichnet.

Große Preisunterschiede zwischen den Bundesländern

Salzburg zählt gemeinsam mit Tirol und Vorarlberg weiterhin zu den teuersten Regionen für Einfamilienhäuser. In diesen Bundesländern liegen die Preise etwa doppelt so hoch wie im Österreichschnitt.

Der Durchschnittspreis für ein Einfamilienhaus in Österreich beträgt rund 340.000 Euro. In Salzburg liegt der Durchschnitt bei knapp 680.000 Euro. Als günstigstes Bundesland wird das Burgenland mit einem durchschnittlichen Preis von 210.000 Euro genannt.

Moderater Preisanstieg und Einschätzungen von REMAX

Laut REMAX Austria steigen die Preise für Einfamilienhäuser derzeit im Schnitt um etwa zwei Prozent. Unter Berücksichtigung der Inflation seien Häuser demnach günstiger als vor einigen Jahren.

REMAX-Austria-Managing-Director Bernhard Reikersdorfer nennt hohe Kosten für den Neubau als einen wichtigen Grund für die steigende Nachfrage nach Bestandsimmobilien. Globale Entwicklungen, insbesondere der Nahostkonflikt, würden nach seiner Einschätzung einen zunehmenden Druck auf die Energiepreise ausüben.

Steigende Energiepreise wirkten laut Reikersdorfer inflationstreibend, verteuerten Finanzierungen und führten zu steigenden Baukosten. Davon würden Bestandsimmobilien tendenziell profitieren, während sich die Bedingungen für Neubauprojekte weiter verschärfen dürften.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.