Salzburg Wohnbau testet 3D-Druck im Wohnbau in Hallein
Die Salzburg Wohnbau erprobt in Hallein im Bezirk Tennengau den Einsatz von 3D-Drucktechnologie im Wohnbau. In Hallein-Rehhof entsteht im Rahmen eines Pilotprojekts eine Wohnanlage mit Bauteilen aus einem Beton-3D-Drucker.
Das Projektvolumen beträgt nach Unternehmensangaben neun Millionen Euro. Insgesamt werden 28 Wohnungen errichtet, die im Herbst des laufenden Jahres fertiggestellt werden sollen.
Betonbauteile aus dem 3D-Drucker
In Hallein-Rehhof stammen rund 900 Quadratmeter der Tiefgaragen- und Kellerdecke aus einem Beton-3D-Drucker. Auch das Dach der Tiefgaragenabfahrt wird mit dieser Technologie hergestellt.
Bauteile aus einem Beton-3D-Drucker können laut Darstellung schnell gefertigt werden. Thomas Maierhofer, Geschäftsführer des Bauträgers Salzburg Wohnbau, gibt an, dass mit der 3D-Druck-Technologie 25 Prozent weniger Material eingesetzt wurden, indem schlankere Bauteile erzeugt wurden.
Einsparungen bei Beton und Stahl
Im Projekt werden nach Angaben der Beteiligten 95 Kubikmeter Beton für die Betonage eingespart. Zudem werden zwölf Tonnen Bewehrungsstahl weniger benötigt. Projektleiter Martin Schwab von der Salzburg Wohnbau spricht in diesem Zusammenhang von einem ressourcenschonenden Zugang.
Im laufenden Pilotprojekt in Hallein liegen die Kosten derzeit auf dem Niveau herkömmlicher Bauverfahren. Es wird dargestellt, dass mit einer höheren Zahl an Aufträgen die Kosten sinken sollen.
Betondruck-Leiter Eduard Artner von der Baumit GmbH ist an dem Projekt beteiligt. Ein weiteres Vorhaben mit Beton-Bauelementen aus dem 3D-Drucker ist im Tennengau in Planung.








