Neuer Nahversorger im Ortszentrum von Goldegg eröffnet
Im Ortszentrum von Goldegg (Pongau) hat ein neuer Nahversorger seinen Betrieb aufgenommen. Damit gibt es nach eineinhalb Jahren wieder eine Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel direkt im Ort.
Das Geschäft ist als Hybridmarkt konzipiert und kombiniert Zeiten mit Personal mit einem Selbstbedienungsbetrieb. Ein ähnlicher Markt besteht im Ortsteil Weng bereits seit einigen Jahren.
Hybridbetrieb mit erweiterten Öffnungszeiten
Der Hybridmarkt hat sieben Tage die Woche geöffnet. Am Vormittag ist der Nahversorger mit Personal besetzt. Am Nachmittag sowie an Wochenenden können Kundinnen und Kunden mit Bankomatkarte ins Geschäft gelangen und ihre Einkäufe an einer Selbstbedienungskassa bezahlen.
Auch wenn kein Personal im Dienst ist, kann eingekauft werden. Die Feinkosttheke bleibt am Nachmittag und an Wochenenden geschlossen. Nach Angaben der Inhaberin Karin Diepolder gibt es in diesen Zeiten keine Wurstsemmeln.
Tabakwaren und alkoholische Getränke sind im Selbstbedienungsbetrieb versperrt und können außerhalb der Personalzeiten nicht erworben werden. In der Anfangsphase will Betreiberin Karin Diepolder auch am Nachmittag im Geschäft anwesend sein, um Kundinnen und Kunden bei Fragen zu unterstützen.
Gemeinde unterstützt zwei Hybridmärkte
In Goldegg existiert im Ortsteil Weng bereits ein ähnlicher Hybridmarkt. Die Gemeinde zahlt künftig insgesamt 9.000 Euro pro Jahr zur Förderung der beiden Märkte.
Bewohnerin Christine Höller weist darauf hin, dass Goldeggerinnen und Goldegger durch das neue Angebot nicht mehr so weit fahren müssen, um Lebensmittel zu bekommen.
Aussagen des Bürgermeisters und künftige Pläne
Bürgermeister Hannes Rainer (ÖVP) betont, ein kleiner Ort lebe von Gemeinschaft und Miteinander. Nach seinen Angaben haben die Menschen in Goldegg gegenseitig ihre Telefonnummern, sodass ein Einkauf auch am nächsten Tag bezahlt werden könne, wenn es beim Bezahlen ein Problem gibt und telefonisch Kontakt aufgenommen wird.
Der neue Nahversorger befindet sich in einem Haus, in dem bereits in den 1990er-Jahren ein Kramerladen angesiedelt war. Rainer bezeichnete die erneute Ansiedelung eines Geschäfts in diesem Gebäude als keine Selbstverständlichkeit und verwies darauf, dass sich Nahversorger in vielen Salzburger Gemeinden oft zurückziehen. Im Zusammenhang mit Goldegg sprach er von einem Gegen-Trend.
Wenige Meter vom neuen Geschäft entfernt sind im Pfarrhof ein Betreutes Wohnen und ein Ärztezentrum geplant. Die Wege in der Gemeinde sollen damit möglichst kurz gehalten werden.
Der Hybridmarkt nahm an einem Donnerstagvormittag seinen Geschäftsbetrieb auf.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








