Innsbruck setzt Zeichen: Tausende bei Demonstration für starke Kulturszene auf der Straße
Dieses Thema Freunden empfehlen

Kundgebung für starke Kulturszene in Innsbruck

In Innsbruck hat am Samstag eine Kundgebung mit anschließendem Demozug für eine starke Kulturszene in der Stadt stattgefunden. Anlass war der „Tag der Kulturarbeit“.

Die Veranstalter sprachen von rund 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Polizei meldete am Nachmittag 1.400 Teilnehmende. Viele Vertreterinnen und Vertreter der freien Kulturszene beteiligten sich an dem Zug durch die Innenstadt.

Der Demozug startete um 12.00 Uhr bei der Annasäule in der Innsbrucker Innenstadt. Wägen, künstlerische Einlagen von Artisten und musikalische Begleitung prägten das Bild. Die Demonstration sollte zeigen, wie vielfältig und wie wichtig die freie Kulturszene für die Stadt ist.

Bastian Gashi, seit drei Jahren im Organisationsteam des „Tages der Kulturarbeit“, betonte im Interview, man sei „heute auf die Straße gegangen, um für eine Entwicklung der Stadt aufzustehen, die zukunftsgerichtet ist“. In den vergangenen Jahren habe man immer wieder gesehen, wie wichtig gemeinsame Arbeit und Zusammenhalt seien.

Nach Angaben Gashis sind Gelder und Räume für Jugendkultur und für die Stadt wichtig. Das Organisationsteam gehe davon aus, dass solche Mittel und Flächen für eine bedeutende Jugendkultur und für Innsbruck insgesamt eine zentrale Rolle spielen.

Der Demozug soll den Angaben zufolge bis zum Abend durch die Stadt ziehen und Plätze mit Musik und Performances beleben. Die Aktion will laut den Organisatoren lautstarke Zeichen für die Kultur setzen und darauf hinweisen, dass es für Kultur Platz und eine faire Bezahlung braucht.

Unterstützung erhält die Demonstration von Straßenmusikgruppen aus ganz Europa, die am Wochenende im Rahmen des Strafiato – Urban Brass Festival in Innsbruck zu Gast sind. Der „Tag der Kulturarbeit“ soll am Abend mit Konzerten im Veranstaltungszentrum St. Bartlmä ausklingen.