Jakob Lena Knebl verwandelt Kaiserin Elisabeths Rückzugsort in ein kreatives Gesamtkunstwerk
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Jakob Lena Knebl gestaltet Marmorschlössl in Bad Ischl als Gesamtkunstwerk

Die Künstlerin Jakob Lena Knebl kuratiert das Marmorschlössl in Bad Ischl im Bezirk Gmunden samt Garten und präsentiert dort bis Oktober ihr Schaffen. Das historische Gebäude diente einst Kaiserin Elisabeth als Rückzugsort.

Knebl arbeitet in den Kunstdisziplinen Bildhauerei, Fotografie, Mode und Installation. Im Marmorschlössl sind in jedem Zimmer unterschiedliche künstlerische Protagonistinnen von ihr zu sehen.

Ausstellung mit Bezug zur Geschichte des Ortes

Viele Kunstwerke der Ausstellung sind in Anlehnung an das Marmorschlössl entstanden. Zu den Themen der Arbeiten zählen die Hexe Baba Jaga und der Schwan der Kaiserin. Nach Angaben von Alfred Weidinger, Geschäftsführer der Landesmuseen, hat Knebl für das Marmorschlössl eine ganze Werkgruppe geschaffen, deren Werke auf die Geschichte und den Ort abgestimmt sind.

Knebl beschreibt, dass in der Ausstellung verschiedene Charaktere anwesend seien. Sie betont, es sei ein Unterschied, ob eine Skulptur aus Textil, Bronze oder gedruckt sei, und spricht von verschiedenen Identitäten, die dadurch entstünden.

Arbeitsweise und internationale Projekte

Knebl nennt Mode- und Designgeschichte als eine wichtige Quelle für ihre Arbeiten. Sie sagt, sie recherchiere die Vergangenheit, um das Jetzt zu verstehen und die Zukunft gestalten zu können. Zudem sei es ihr wichtig, Design in den Alltag zu transferieren.

Weidinger bezeichnet Knebl als eine der spannendsten Künstlerinnen in Österreich und hebt hervor, dass sie mit ihrer Kunst auch international eine Rolle spiele. Er verweist darauf, dass Knebl eine Carte Blanche im Palais de Tokyo in Paris erhalten habe und Österreich vor vier Jahren bei der Biennale vertreten habe.

Im Marmorschlössl bewegt sich Knebls Kunst laut Beschreibung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Alltäglichem und Künstlichem sowie Realem und Fiktivem. Die Künstlerin lädt dort dazu ein, Identität als wandelbares Spiel zu begreifen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.