Josefstadt auf dem Weg zur Veränderung: Umbauten, Bildung und Kritik am Sparkurs
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Geplante Umgestaltungen in Wien-Josefstadt

In der Josefstadt, dem 8. und kleinsten Bezirk Wiens mit rund 24.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, sind mehrere Bau- und Stadtentwicklungsprojekte vorgesehen. Im Mittelpunkt steht dabei die Neugestaltung des Josef-Matthias-Hauer-Platzes.

Der Platz soll zu einem entspannten Dorfplatz in der Josefstadt umgestaltet werden. Der Baubeginn für das Projekt ist für September oder Oktober vorgesehen. Die Kosten für die Umgestaltung belaufen sich auf 3,5 Millionen Euro, wovon der Bund eine Million Euro beisteuert.

Neugestaltung von Plätzen und Straßen

Im Zuge der Arbeiten am Josef-Matthias-Hauer-Platz sollen auch die Albertgasse und die Skodagasse aufgewertet werden. Der Umbau der Lerchenfelder Straße wird hingegen nicht realisiert, dort finden derzeit Gleisbauarbeiten statt. Es werde Geduld brauchen, bis die Grenzstraße zum 7. Bezirk erneuert werde.

In der Josefstädter Straße gibt es Leerstände, diese werden im Vergleich als unterdurchschnittlich beschrieben. Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität sind in der Josefstädter Straße Bäume gesetzt worden.

Bildung, Betreuung und lokale Veranstaltungen

Die Volksschule Lange Gasse ist ein besonderes Thema im Bezirk. Die ursprünglich für 2028 oder 2029 geplante Umstellung auf eine Ganztagsschule soll bereits 2027 erfolgen. Der Bezirk hat sich dafür eingesetzt, die Umstellung vorzuziehen. In der Josefstadt gibt es keinen städtischen Hort.

Im Bezirk gibt es Diskussionen über Ausgaben für Umgestaltungen. Von der ÖVP in der Josefstadt kommt Gegenwind in Bezug auf diese Ausgaben; sie würde lieber mehr Geld in Bildung investieren. Bezirksvorsteher Martin Fabisch von den Grünen stellt klar, dass der Bezirk für die Instandhaltung der Gebäude zu sorgen habe. Die Zusammenarbeit mit der rot-pinken Stadtregierung beschreibt Fabisch als immer höchst professionell. Die Stadt Wien verfolgt einen Sparkurs, auf den im Zusammenhang mit der Finanzierung des Projekts Josef-Matthias-Hauer-Platz verwiesen wird.

Der Bezirk hofft, im aktuellen Jahr einen Christkindlmarkt anbieten zu können. Der geplante Christkindlmarkt sowie das Josefstädter Straßenfest sollen neues Klientel anziehen.

Folgen der U-Bahn-Baustelle

In der Josefstadt gibt es derzeit eine U-Bahn-Baustelle und aktuell Parkplatzmangel. Im Zusammenhang mit dem U-Bahn-Bau wird von Schäden in Häusern berichtet. Im Cafe Rathaus sieht es an der Decke trostlos aus; das Lokal war erst frisch renoviert worden, bevor die jetzigen Schäden an der Decke beschrieben werden.

Bezirksvorsteher Martin Fabisch betont, das Beschwerdemanagement der Wiener Linien leiste sehr gute Arbeit. Bezüglich der Schäden im Cafe Rathaus hofft er auf eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung.

Über die Bauprojekte in der Josefstadt, darunter den geplanten „Dorfplatz“ am Josef-Matthias-Hauer-Platz, hat Carmen Sediqi-Ludwig mit Bezirksvorsteher Martin Fabisch in der „Wien heute“-Serie „Bei uns“ gesprochen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.