Hainachwuchs im Haus des Meeres in Wien
Im Haus des Meeres in Wien gibt es derzeit Hainachwuchs. Erste junge Bambushaie sind bereits geschlüpft und erkunden ihr Becken.
Besucherinnen und Besucher können im Haus des Meeres die Embryonalentwicklung der Bambushaie der Art Chiloscyllium griseum beobachten. Die Eikapseln wurden in der Kinderstube so platziert, dass Bewegungen der Jungtiere im Ei gut zu sehen sind.
Die jungen Bambushaie entwickeln sich über mehrere Monate im Ei. Der Embryo ist anfangs fadenförmig und wächst zu einem jungen Hai mit einer Körperlänge von rund zehn Zentimetern heran. Als Nahrung steht den Jungtieren im Ei ein Dotter zur Verfügung, der in etwa so groß ist wie der eines Hühnereis und nach und nach aufgezehrt wird.
Nach dem Schlüpfen sind junge Bambushaie den Angaben zufolge sofort selbstständig und werden nicht weiter versorgt. Für Bambushaie wird eine Lebenserwartung von etwa 15 Jahren angegeben; in menschlicher Obhut können sie demnach deutlich älter werden.
Nachzucht statt Wildfang
Laut Zoodirektor Jeff Schreiner arbeiten wissenschaftlich geführte Zoos seit Jahren daran, immer mehr Tierarten selbst zu züchten. Schreiner betont, dass das Haus des Meeres gezielt auf Nachzuchten setzt und so ein Beitrag zur nachhaltigen Haltung von Meerestieren geleistet werde.








