Kärnten beschließt Kunst- und Kulturstrategie 2030
Das Land Kärnten hat die Kunst- und Kulturstrategie 2030 fertiggestellt. Die Kärntner Landesregierung beschloss das Konzept einstimmig.
Der Landesrechnungshof Kärnten hatte die Ausarbeitung einer solchen Kunst- und Kulturstrategie vom Land mehrfach eingefordert.
Die Strategie wurde in einem Beteiligungsprozess mit 1.400 Teilnehmenden entwickelt. Im Zuge dieses Prozesses fanden unter anderem Zukunftsforen, Werkstattgespräche und verschiedene Dialogformate statt.
Das Konzept umfasst sechs Schwerpunkte. Dazu zählen unter anderem Vernetzung und Kooperation sowie das Thema „Erbe im Wandel“.
Die Kunst- und Kulturstrategie 2030 enthält konkrete Maßnahmen für die Volkskultur, die Hochkultur und die freie Szene. Vorgesehen ist außerdem, dass es keine Einsparungen im Kulturbudget des Landes Kärnten geben soll.
Geplante Umsetzungsschritte
Als Teil der Umsetzung ist der Erhalt der Kulturabteilung des Landes Kärnten vorgesehen. Zudem sollen Mehrjahresverträge eingeführt werden.
Geplant ist auch ein neuer Internetauftritt der Kulturabteilung gemeinsam mit der Kärnten Werbung. Dieser soll einen Veranstaltungskalender enthalten, der auf der Website der Kulturabteilung dargestellt wird.
Beteiligte und Finanzierung
Kulturreferentin des Landes Kärnten ist Gaby Schaunig (SPÖ). Vorsitzende des Kärntner Kulturgremiums ist Angelika Hödl. Brigitte Winkler-Komar leitet die Abteilung Kunst und Kultur im Land Kärnten.
Mika Palmisano gehört zur Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten (IG KIKK).
Für die Erarbeitung der Kulturstrategie waren 510.000 Euro veranschlagt, ausgegeben wurden knapp 280.000 Euro. Mit der Durchführung der Erarbeitung wurde eine deutsche Agentur beauftragt. Brigitte Winkler-Komar bezeichnet diese externe Beauftragung als neutralen Blick von außen.
Eine Evaluierung der Kunst- und Kulturstrategie 2030 ist für das Jahr 2031 vorgesehen.








