Neue Förderung soll Tourismusbeschäftigte in Kärntner Nebensaison absichern
In der Kärntner Tourismusbranche soll ein neues Fördermodell saisonale Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe dabei unterstützen, auch in der Nebensaison Personal zu beschäftigen. Von dem Projekt sollen rund 1.200 Beschäftigte profitieren.
Hintergrund ist, dass in der Hochsaison mehr als 20.000 Menschen im Kärntner Tourismus tätig sind, in der Nebensaison jedoch nur rund halb so viele. Die Förderung soll dazu beitragen, ein zusätzliches Angebot in den Monaten März und April sowie Oktober und November zu ermöglichen.
Modell mit reduzierter Wochenarbeitszeit
Nach Angaben von Wirtesprecher Stefan Sternad sieht das Modell der Wirtschaftskammer Kärnten und des Arbeitsmarktservice (AMS) Kärnten vor, Mitarbeiter auf 30 Wochenstunden herunterzustufen. Von diesen 30 Stunden werden zehn Stunden im Rahmen des Modells gesplittet.
Laut Sternad teilen sich Betrieb und AMS Kosten und Risiken. Der Mitarbeiter bleibt demnach weiterhin im Unternehmen beschäftigt. Ziel ist es, den Betrieben die durchgehende Beschäftigung auch in der Nebensaison zu erleichtern.
Kostenaufteilung und Finanzierung
Die zusätzlichen Kosten des Modells betragen etwa 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Davon übernimmt ein Viertel der jeweilige Betrieb, drei Viertel trägt das AMS. Die Finanzierung soll über einen Fördertopf auf Bundesebene erfolgen.
AMS-Landeschef Peter Wedenig betont in diesem Zusammenhang, jedes Dienstverhältnis sei besser als ein Bezug von Arbeitslosengeld. Dienstverhältnisse wirkten sich seiner Darstellung nach langfristig anders auf die Beiträge in die Sozialversicherung aus als der Bezug von Arbeitslosengeld.
Das Projekt ist auf zwei bis drei Jahre befristet und soll erstmals im Herbst umgesetzt werden.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








