Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds legt Bilanz mit Rekordwerten vor
Der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) hat seine Bilanz für das Jahr 2025 vorgelegt. Demnach wurden im vergangenen Jahr fast 1.500 Projekte finanziell unterstützt, so viele wie noch nie zuvor.
Das Fördervolumen erreichte mit fast 48 Millionen Euro einen Rekordwert und wurde laut KWF-Bilanz voll ausgeschöpft. Von den Förderungen profitierten meist Klein- und Mittelunternehmen.
Laut Bilanz wurden betriebliche Investitionen im Land mit einem Investitionsvolumen von über 241 Millionen Euro in Kärntner Unternehmen ausgelöst. Insgesamt ist von über 1.500 Förderprojekten im Jahr 2025 die Rede, nach rund 900 Projekten im Vorjahr. Für dieses Vorjahr wird ein Fördervolumen von 47,5 Millionen Euro genannt.
Nach Angaben des KWF wurden 670 neue Arbeitsplätze geschaffen und über 16.700 bestehende Arbeitsplätze sichergestellt. Der zuständige Landesrat und Referent für Wirtschaftsförderung Sebastian Schuschnig (ÖVP) wird in diesem Zusammenhang genannt.
Beispiel Sägewerksbetrieb und EU-Mittel
Als Beispiel für geförderte Investitionen wird ein Sägewerksbetrieb im Lavanttal angeführt. Dort wurde in eine vollautomatisierte Kompaktsägeanlage investiert. Das Projekt mit einem Volumen von zehn Millionen Euro wurde von Land und EU finanziell unterstützt. Der Betrieb konnte dadurch weitergeführt werden und wird als zukunftsfit beschrieben.
In der aktuellen Förderperiode werden die Schwerpunkte auf Innovation, Künstliche Intelligenz, Kreislaufwirtschaft, betriebliche Eigenversorgung und Diversifizierung gelegt. Die Gesamtmittelhöhe für die Wirtschaftsförderung im Land wird mit rund 54 Millionen Euro angegeben. Davon stammen 30 Millionen Euro aus EU-Fördertöpfen, so viel wie noch nie.
Förderungen für Forschung und neue Projekte
Neben Klein- und Mittelunternehmen werden auch Forschungseinrichtungen unterstützt. Technologiereferentin Gaby Schaunig (SPÖ) verweist auf ein aktuelles Forschungsprojekt mit der Montanuniversität Leoben. Dabei geht es um CO2-neutrale Metallprozesse sowie um CO2-Reduktion, Recycling, Zero waste und die Reduktion der Verwendung kritischer Rohstoffe.
Etwa acht Prozent der eingereichten Förderanträge wurden vom KWF abgelehnt. Diese Ablehnungsquote wird als relativ niedrig bezeichnet.
Modernisiertes Förderportal
Im vergangenen Jahr wurde das Förderportal des KWF modernisiert. Förderstatus und Fristen sind dort nun transparent für alle Antragsteller abgebildet. Es wird erwartet, dass diese transparente Darstellung die Planungssicherheit für Betriebe erhöht.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








