Kitzbühel auf der Überholspur: Stadtverkehr jetzt vollständig mit Elektrobussen unterwegs
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Kitzbühel stellt Stadtverkehr auf Elektrobusse um

In Kitzbühel ist der Stadtverkehr auf E-Mobilität umgestellt worden. Täglich sind nun drei elektrische Busse im Einsatz.

Die neuen E-Busse verkehren auf einem erweiterten Fahrplan und werden vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur mit EU-Mitteln gefördert.

Erweitertes Angebot im Stadtgebiet

Der Stadtverkehr bedient weiterhin die Linie Hahnenkamm–Volksschule–Badhaussiedlung–Bichlalm sowie die Linie Siedlung Frieden–Bahnhof–Staudach. Durch die neue Elektrobus-Flotte werden unter anderem die Siedlung Sonngrub und das Gesundheitszentrum besser erschlossen.

Mit dem verbesserten Fahrplan ergibt sich im innerstädtischen Bereich ein Halbstundentakt. Die Betriebszeiten des Stadtverkehrs sind von Montag bis Samstag von 7:00 bis 20:00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 8:00 bis 18:00 Uhr.

Betrieb und Förderung

Die E-Busse im Stadtverkehr Kitzbühel werden von der ÖBB Postbus betrieben. Die Schulung des Personals für den E-Bus-Betrieb und die dafür notwendigen Infrastrukturen sind abgeschlossen.

Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur unterstützt das Projekt mit EU-Mitteln. Laut Angaben deckt die Förderung 60 Prozent der Mehrkosten für die E-Busse und 40 Prozent der Infrastrukturkosten.

Angaben zu Lärm und Feinstaub

In einer Aussendung des Verkehrsverbundes Tirol (VVT) wird darauf hingewiesen, dass E-Busse deutlich leiser seien als bisherige Busse und keine direkten Feinstaubemissionen verursachten. Demnach soll der Lärm durch E-Busse um die Hälfte, an Haltestellen um das Zweieinhalbfache reduziert werden.

Laut VVT-Aussendung sinkt zudem die Feinstaubbelastung, weil E-Busse weniger Reifen- und Bremsabrieb erzeugen.

Bürgerkarte als Fahrkarte

Einwohner von Kitzbühel fahren mit der Bürgerkarte kostenlos mit den Stadtbussen. Das Projekt „Bürgerkarte ist Fahrkarte“ wurde 2025 gestartet.

Mobilitätslandesrat René Zumtobel (SPÖ) hebt hervor, dass Kitzbühel mit dem Projekt zeige, wie eine ganzheitliche Mobilitätswende umsetzbar sei.