Klagenfurt 2025: Erwartetes Defizit in Millionenüberschuss gewandelt, Schulden dennoch gestiegen
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Rechnungsabschluss 2025: Klagenfurt mit Überschuss, aber höherer Verschuldung

Die Stadt Klagenfurt hat das Haushaltsjahr 2025 mit einem Plus von 22 Millionen Euro abgeschlossen. Der Rechnungsabschluss fiel damit besser aus als zuvor erwartet.

Ursprünglich war für 2025 ein Defizit prognostiziert worden. Stattdessen weist der Rechnungsabschluss nun einen Überschuss von 22 Millionen Euro aus. Im Gesamthaushalt beträgt der Nettofinanzierungssaldo jedoch minus 35 Millionen Euro. Die Schulden der Stadt stiegen auf rund 150 Millionen Euro.

Einsparungen und Zwölftelregelung

Die Stadt gab im Jahr 2025 in mehreren Bereichen weniger Geld aus als geplant. Über mehrere Monate galt die sogenannte Zwölftelregelung. Im Personalbereich konnten die Kosten nach Angaben von Bürgermeister Christian Scheider deutlich gesenkt werden.

Insgesamt wurden im Personalbereich rund 4,8 Millionen Euro weniger ausgegeben als vorgesehen. Grundlage dafür war ein verhängter Aufnahmestopp, durch den 32 Planstellen eingespart wurden. Bürgermeister der Stadt Klagenfurt ist Christian Scheider, der der Partei FSP angehört.

Budget 2026 noch offen

Für das Jahr 2026 gibt es in Klagenfurt zum jetzigen Zeitpunkt noch kein beschlossenes Budget. Finanzreferentin ist Constance Mochar von der SPÖ. Sie erklärte, ihre höchste Priorität sei es, ein beschlussfähiges Budget vorzulegen.

Mochar betonte, dass sie dafür eine politische Mehrheit benötige, die sie derzeit noch nicht habe. Nach Vorliegen einer Mehrheit dauere es ihren Angaben zufolge noch fünf Wochen, bis ein Budgetentwurf im Gemeinderat abgestimmt werden könne.

Unterschiedliche Sichtweisen bei Investitionen

Im Bereich der Investitionen gibt es in Klagenfurt unterschiedliche Sichtweisen zwischen politischen Akteuren. Finanzreferentin Mochar kritisierte, dass in einzelnen Bereichen, etwa im Straßenbau, nicht alle vorgesehenen Mittel ausgeschöpft wurden.

Straßenbaureferentin ist Sandra Wassermann von der FPÖ. Sie begründete die nicht ausgeschöpften Mittel im Straßenbau mit Zeitverzögerungen. Wassermann sagte, Finanzreferentin Mochar habe sich im Jahr 2025 sieben Monate Zeit gelassen, um ein Budget vorzulegen, und Anträge für Straßensanierungen seien erst im September 2025 mit der Budgeterlaubnis freigegeben worden.

Wassermann erklärte weiter, dass für Straßenbauprojekte Zeit für Ausschreibungen und Angebote benötigt werde. Sie kritisierte zudem, dass Straßen im Winter sehr schlecht saniert werden können.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.