Klimts seltene Zeichnung Gertrude Flöge als Highlight der Sommerausstellung am Attersee
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Zeichnung „Gertrude Flöge“ in Sommerausstellung am Attersee

Im Klimt-Zentrum in Schörfling am Attersee ist heuer die selten gezeigte Zeichnung „Gertrude Flöge“ von Gustav Klimt aus dem Jahr 1912 zu sehen. Das Werk gilt als eines der zentralen Exponate der Sommerausstellung.

Die Region rund um den Attersee wird mit Gustav Klimt eng in Verbindung gebracht. Dort schuf der Künstler zahlreiche Landschaftsbilder und hielt sich regelmäßig in den Sommermonaten auf.

Klimt, die Familie Flöge und die Villa Paulick

Klimt kam demnach im Jahr 1900 erstmals im Sommer an den Attersee. Eine wichtige Rolle spielte dabei Emilie Flöge, die als Designerin, Modeschöpferin und Unternehmerin beschrieben wird. Sie lud Klimt ein, seine Sommer in der 1877 erbauten Villa Paulick zu verbringen, die als gesellschaftlicher Treffpunkt der Wiener Sommergesellschaft geschildert wird und für Klimt einen wichtigen Rückzugsort darstellte.

Die Verbindung zu der Familie Flöge wird als eine der prägenden Beziehungen in Klimts Leben bezeichnet. Emilie Flöge wird oft als seine Muse beschrieben. Ihre Nichte Gertrude Flöge spielte während der Sommeraufenthalte am Attersee eine besondere Rolle.

Die Zeichnung „Gertrude Flöge“ zeigt die damals fünfjährige „Trude“, die Klimt damit verewigte. Gertrude Flöge erbte 1949 eine historische Sommerresidenz in Seewalchen, die sie bis zu ihrem Tod behielt.

Ausstellung „Poesie der Landschaft – Klimt und Teschner“

Die Zeichnung „Gertrude Flöge“ wird in der Sommerausstellung im Klimt-Zentrum in Schörfling am Attersee präsentiert und dort als Highlight hervorgehoben. Die Schau trägt den Titel „Poesie der Landschaft – Klimt und Teschner“.

In der Ausstellung werden die Künstler Gustav Klimt und Richard Teschner einander gegenübergestellt. Beide fanden dem Bericht zufolge am Attersee Inspiration und Rückzug. Die Präsentation „Poesie der Landschaft – Klimt und Teschner“ widmet sich diesem Spannungsfeld der beiden künstlerischen Positionen.

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