Kollektivvertrag in Oberösterreichs Ordensspitälern nun bestätigt: Die Details zur Lohnerhöhung und Arbeitszeitverkürzung
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Kollektivvertragsangebot in oberösterreichischen Ordensspitälern angenommen

Das nicht-ärztliche Personal in den oberösterreichischen Ordensspitälern hat das Kollektivvertragsangebot des Arbeitgebers angenommen. 88 Prozent der rund 10.000 Beschäftigten stimmten für den Abschluss, der nach acht Verhandlungsrunden zustande kam.

Dem Beschluss waren zwei Streiktage in den Ordensspitälern vorausgegangen. Die Gewerkschaft vida informierte über die wesentlichen Inhalte des vereinbarten Angebots.

Der Kollektivvertrag sieht eine Erhöhung der Gehälter und Zulagen ab Juli um 3,3 Prozent vor. Die Laufzeit des Abschlusses beträgt ein Jahr.

Der Zeitbonus für die Beschäftigten wurde um 15 Stunden pro Jahr erhöht. Nach Angaben der Gewerkschaft vida ist diese Erhöhung ein wichtiges Signal, sie werde jedoch nicht als strukturelle Lösung bewertet.

Die Arbeitnehmer hatten ursprünglich eine Reduktion der Wochenarbeitszeit von 40 auf 35 Stunden gefordert und zuletzt eine Verkürzung auf 37 Stunden verlangt. Laut Gewerkschaft vida bleibt die zentrale Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung aufrecht, und sie sieht für deren Umsetzung vorrangig die Politik in der Pflicht. KV-Verhandlerin der Gewerkschaft vida ist Martina Reischenböck.

Offene Punkte

Im Zusammenhang mit dem Abschluss werden im vorliegenden Bericht mehrere Punkte nicht näher ausgeführt. So bleibt unklar, auf welchen Zeitraum sich die Angabe zu den rund 10.000 Beschäftigten bezieht und ob das Kollektivvertragsangebot noch von weiteren Gremien formell bestätigt werden muss. Auch der genaue Inhalt und die Ausgestaltung des Zeitbonus sowie mögliche konkrete politische oder finanzielle Maßnahmen zur Umsetzung einer Arbeitszeitverkürzung werden nicht beschrieben.