Ideenwettbewerbe sollen Leerstand in Krems und Zwettl verringern
In Krems und Zwettl werden Gründerwettbewerbe eingesetzt, um Leerstände in den Innenstädten zu reduzieren und neue Geschäftsideen zu fördern. Beide Städte verbinden finanzielle Unterstützung mit Beratung und Begleitung für Unternehmensgründungen.
In Krems läuft seit März 2025 das Förderprojekt „Meine Geschäftsidee in Krems“, in Zwettl startet im Juni der Wettbewerb „IMPULS!“ zur Belebung der Innenstadt.
Krems: Geschäftsideenwettbewerb mit zwölf prämierten Projekten
Von März 2025 bis März 2026 konnten Gründerinnen und Gründer in Krems Geschäftsideen im Rahmen des Projekts „Meine Geschäftsidee in Krems“ einreichen. Innerhalb eines Jahres wurden 29 Projekte einer Fachjury präsentiert.
Zwölf Ideen wurden in Krems mit insgesamt 36.000 Euro gefördert. Nach Angaben des Stadtmarketings Krems sind aus allen prämierten Projekten nachhaltige Geschäftstätigkeiten entstanden. Die ausgezeichneten Projekte decken demnach die Bereiche Gastronomie, Handwerk, Mode und klassischen Handel ab. Geschäftsführer des Stadtmarketings Krems ist Horst Berger.
Die Stadt Krems gibt an, dass die Leerstandsquote in der Stadt 2021 bei rund 20 Prozent lag. Aktuell beträgt sie in der Kremser Altstadt 5,1 Prozent, in den Toplagen der Altstadt vier Prozent. In der Altstadt gibt es derzeit 227 Shops mit einer gesamten Verkaufsfläche von etwas mehr als 26.000 Quadratmetern. Bürgermeister von Krems ist Peter Molnar (SPÖ), Vizebürgermeister ist Florian Kamleitner (ÖVP). Aufgrund der positiven Ergebnisse des Ideenbewerbs sind in Krems weitere Wettbewerbe in Planung.
Zwettl: Wettbewerb „IMPULS!“ zur Innenstadtbelebung
Mit dem Gründerwettbewerb „IMPULS!“ startet die Stadtgemeinde Zwettl eine Initiative zur Belebung der Innenstadt. Im Rahmen des Wettbewerbs werden laut Stadt Leistungen im Umfang von 25.000 Euro vergeben.
Die besten Einreichungen in Zwettl können Mietkostenzuschüsse, Marketing- und Werbeleistungen, Beratungsangebote sowie Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Geschäftsflächen erhalten. Das Konzept richtet sich sowohl an Gründer als auch an bestehende Unternehmen mit neuen Geschäftsideen. Zugelassen sind Geschäftsideen aus Handel, Handwerk, Gastronomie und Dienstleistungen.
In Zwettl stehen aktuell rund 50 Geschäftslokale in verschiedenen Geschoßebenen leer. Die Leerstandsquote beträgt 12,7 Prozent. Bürgermeister von Zwettl ist Franz Mold (ÖVP). Der Wettbewerb startet offiziell im Juni und endet im Herbst mit der Präsentation und Prämierung der besten Konzepte. Begleitet wird Zwettl dabei von Daniel Fries, Projektmanager der Dorf- & Stadterneuerung.
Handlungsbedarf in vielen Gemeinden
Laut einer Umfrage der Dorf- & Stadterneuerung besteht in 75 Prozent der Gemeinden in Niederösterreich aktueller Handlungsbedarf beim Thema Leerstand in den Ortskernen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








