Ambulante Krisenintervention Salzburg spart Personal trotz steigenden Beratungsbedarfs
Die ambulante Krisenintervention Salzburg steht im Jahr ihres 25-jährigen Bestehens vor Einsparungen. Eine bisher gewährte Förderung läuft aus, während gleichzeitig der Bedarf an Beratung weiter steigt.
Die Einrichtung ist seit rund 25 Jahren als psychosozialer Hilfsdienst tätig und bietet schnelle Hilfe in akuten psychischen Krisen. Menschen wenden sich meist wegen mehrerer Probleme an die Stelle, häufig stehen Beziehungsprobleme in Familie und Partnerschaft, schwere Traumata im Zusammenhang mit Todesfällen, Trauer und Verlusten sowie existentielle Ängste im Vordergrund.
Seit 2026 stehen der ambulanten Krisenintervention 1,5 Vollzeitstellen weniger zur Verfügung. Hintergrund ist das Auslaufen einer Sonderförderung des Bundes nach drei Jahren. Das Land stellt als Ausgleich eine zusätzliche halbe Stelle bereit. Nach den vorliegenden Angaben bleibt pro Person in der Beratung dennoch weniger Zeit.
Im Jahr 2025 wurde die ambulante Krisenintervention der pro mente 16.000 Mal kontaktiert. Das waren fast 2.500 Anfragen mehr als im Jahr davor. Häufiger erfolgt der Kontakt telefonisch, während persönliche, ambulante Vorsprachen seltener werden. Existentielle Ängste im Zusammenhang mit Problemen am Arbeitsplatz oder mit Arbeitslosigkeit zählen zu den zentralen Themen der Beratungen.
Nach den vorliegenden Angaben versucht die ambulante Krisenintervention, mit den vorhandenen Ressourcen so zu haushalten, dass eine möglichst gute Versorgung gewährleistet bleibt. Wie sich die Einsparmaßnahmen konkret auf Umfang und Gestaltung der Beratung auswirken werden, ist derzeit offen.
Die Einrichtung begeht ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Symposium in St. Virgil in der Stadt Salzburg. Die Veranstaltung findet an einem Montag und einem Dienstag statt und ist thematisch der Hoffnung gewidmet.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








