Neue Pop-up-Gastronomie an der Donaumarina in Wien
Die Marina im 2. Wiener Bezirk entwickelt sich zunehmend zu einem Freizeit- und Gastronomiestandort. An der U2-Station Donaumarina hat Spitzenkoch Max Stiegl mit „Otto am Beach“ ein neues Zwischennutzungsprojekt gestartet.
Die Marina Wien ist der jüngste Jachthafen der Stadt. In dem Hafen liegen bis zu 180 kleinere und größere Sportboote und Jachten, das längste Boot ist 15 Meter lang.
„Otto am Beach“ als Zwischennutzung
Das Pop-up „Otto am Beach“ ist auf dem Areal der Marina Wien am Handelskai 343, 1020 Wien, angesiedelt. Es nutzt die Fläche des seit August 2025 geschlossenen Restaurants und Beachklubs „Maya Garden“ vorübergehend. Die nächstgelegene U-Bahn-Station ist die U2-Station Donaumarina.
Gastronomisch wird aus einem roten Foodtruck angeboten, der zuvor drei Sommersaisonen als „Otto am Berg“ am Otto‑Wagner‑Areal im Einsatz war und im Mai an die Marina Wien übersiedelt ist. Der Foodtruck von Max Stiegl arbeitet als Pop-up-Projekt, das vorerst bis Ende Oktober geplant ist.
Rund um den Truck gibt es einen künstlich aufgeschütteten Sandstrand, schattige Sitzgelegenheiten und Liegestühle. Die Liegestühle dürfen auch ohne Konsumzwang genutzt werden. Für Freizeitaktivitäten stehen Boccia und Cricket zur Verfügung. In der Marina Wien gibt es bewusst keine Badeplätze; Schwimmen wird dort aufgrund des laufenden Schiffverkehrs als zu gefährlich bezeichnet.
Speisen, Getränke und Öffnungszeiten
Im Foodtruck von „Otto am Beach“ wird von Donnerstag bis Sonntag jeweils von 11 bis 22 Uhr gekocht. Die Speisekarte umfasst unter anderem einen Smash Burger um 15 Euro, einen Burger auf Pilzbasis, Cevapcici sowie vier Pommes-Varianten. Die üppigste Pommes-Version enthält Steakstreifen und kostet 18,50 Euro.
Außerdem wird Tori Karaage (Chicken Karaage) frittiert angeboten. Dieses Gericht kostet 13,50 Euro und wird mit Kimchi, japanischer Sesamsauce und Kewpie-Mayonnaise serviert. Laut Beschreibung ist die Panade außen knusprig und das Hühnerfleisch von der Oberkeule innen saftig. Alle genannten Komponenten werden im Foodtruck hausgemacht zubereitet. Für unter zehn Euro sind Gyoza, Käsekrainer mit Öfferl-Brot und Pommes erhältlich.
Bei „Otto am Beach“ werden Wein aus Wien und Österreich, Spritzer sowie Budweiser ausgeschenkt. Livemusik ist in Planung. Laut Planung könnte auch Philly‑Cheese‑Steak demnächst auf die Karte kommen.
Konzept und Perspektiven
Christian Zacharnik leitet das Pop-up-Projekt für Max Stiegl. Er beschreibt „Otto am Beach“ als Ort des Versammelns, des Essens und Trinkens, der nicht exklusiv, aber von guter Qualität sein soll.
Das Pop-up ist zunächst bis Ende Oktober vorgesehen. Es wird als Möglichkeit genannt, dass „Otto am Beach“ bei gutem Verlauf bis zum Sommer 2028 bestehen bleiben könnte. Eine Verlängerung ist jedoch nicht gesichert.
Pläne für dauerhafte Gastronomie
Hafenbetreiber der Marina Wien ist das Unternehmen Donauraum Wien, ein Unternehmen der Wien Holding. Der Betreiber plant, das geschlossene Restaurant in der Marina umzubauen. Co‑Geschäftsführer Christoph Caspar betont, dass in der Marina Wien langfristig gute Gastronomie benötigt werde.
Caspar zufolge befindet sich die Planung für die künftige Gastronomie noch in der internen Konzeption. Gesucht wird eine Betreiberin oder ein Betreiber, die oder der die Sommerlocation in der Marina auch im Winter nutzen kann.
Infrastruktur und Angebot für Bootsbesitzer
Die Marina Wien verfügt insgesamt über rund 180 Ankerplätze, von denen etwa 80 für Gäste reserviert sind. Rund 100 Boote ankern ganzjährig. Die Spanne reicht von einfacheren bis zu kostspieligen Exemplaren. Ein Ankerplatz für ein sieben bis acht Meter langes Boot kostet 700 Euro im Monat inklusive Wasser und Strom.
Zum Angebot gehören eine Motorbootschule, in der das Bootsführungs-Patent gemacht werden kann, eine Tankstelle, eine Werkstatt sowie ein Service rund ums Einwintern der Boote. Der typische Bootsbesitzer wird als männlich und Mitte 40 beschrieben.
Manche Gastboote bleiben nur einen Tag, andere mehrere Wochen. Typische Routen führen von Passau über Linz und Wien bis nach Bratislava und Budapest. Es gibt laut Beschreibung auch Weltreisende aus Neuseeland und Australien, die über das Schwarze Meer in Richtung Heimat fahren. Berichtet wird zudem von einem Schweden, der versucht hat, mit dem Boot stromaufwärts zu fahren und in Wien aufgeben musste; sein Boot wurde per Lkw nach Malmö zurücktransportiert.
Erreichbarkeit und Umfeld
Die Marina Wien ist für Städter per Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Schiff erreichbar. Zudem stehen Privatparkplätze zur Verfügung. Seit der Verlängerung der U2 und dem Aufbau des Stadtentwicklungsgebiets Waterfront verzeichnet die Marina Wien mehr Zustrom.
Die Umgebung gilt als besonders stimmungsvoll bei Sonnenuntergang und gegen Abend. Der Instagram‑Account von „Otto am Beach“ ist unter www.instagram.com/ottoambeach/ angegeben.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








