Rund 21.400 Besucherinnen und Besucher haben am Samstag die ORF-Lange Nacht der Museen in Salzburg genutzt, um Museen, Galerien und weitere Kulturorte bis Mitternacht zu besuchen. Insgesamt öffneten in Salzburg 42 Einrichtungen von 18 Uhr bis Mitternacht ihre Türen. Österreichweit zählte die Veranstaltung, die heuer zum 26. Mal stattfand, rund 300.000 Besucherinnen und Besucher.
Neue Standorte und steigende Teilnehmerzahl in Salzburg
Die Zahl der teilnehmenden Museen und Galerien in Salzburg ist bei der diesjährigen Ausgabe gestiegen. Erstmals dabei war Schloss Hellbrunn. Auch das Torf-Glas-Ziegelmuseum in Bürmoos, das Stille-Nacht-Museum in Oberndorf und das Museum Künstlerhaus Anton Thuswaldner in Kaprun nahmen heuer erstmals an der Langen Nacht der Museen teil. Insgesamt beteiligten sich 15 Museen außerhalb der Stadt Salzburg an der Veranstaltung.
Organisiert wurde die Lange Nacht der Museen von Petra Horn. ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher steht an der Spitze des öffentlich-rechtlichen Senders, der die Veranstaltung österreichweit trägt.
Eine jährliche Fixgröße im Kulturkalender
Die Lange Nacht der Museen wird seit mehreren Jahrzehnten jährlich im Oktober veranstaltet und gilt als eine der größten kulturellen Publikumsveranstaltungen im deutschsprachigen Raum. Üblicherweise öffnen an diesem Abend Museen, Galerien und weitere Kulturorte in ganz Österreich mit einem einheitlichen Ticket, das den Zugang zu zahlreichen Einrichtungen gleichzeitig ermöglicht. Dieses Format erlaubt es Besucherinnen und Besuchern, innerhalb weniger Stunden mehrere Häuser zu besuchen, die sie sonst einzeln ansteuern müssten.
Für viele kleinere und regionale Museen bietet die Veranstaltung grundsätzlich die Gelegenheit, ein größeres Publikum zu erreichen, als es im regulären Betrieb der Fall ist. Gerade Einrichtungen außerhalb größerer Städte profitieren häufig davon, in das gemeinsame Programm und die zentrale Bewerbung der Langen Nacht der Museen eingebunden zu sein. Die Teilnahme neuer Standorte, wie sie heuer in Salzburg mit mehreren Museen zu beobachten war, ist bei dieser Veranstaltung grundsätzlich keine Seltenheit, da sich das Angebot von Jahr zu Jahr erweitert.
Die Veranstaltung wird bundesweit vom ORF getragen und in Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Kultureinrichtungen organisiert. In den einzelnen Bundesländern koordinieren jeweils eigene Teams die Programmgestaltung vor Ort, während die Gesamtorganisation und die mediale Begleitung zentral erfolgen.







