30 Jahre Theater ecce in Salzburg: Inklusive Bühne zeigt Die kleine Meerjungfrau zum Jubiläum

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Das Salzburger Theater ecce feiert sein 30-jähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 1996 bringt die Bühne Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf die Bühne. Zum Jubiläum zeigt das Ensemble das Stück „Die kleine Meerjungfrau“ nach Hans Christian Andersen, aktuell im Theaterzelt in Salzburg-Maxglan.

Drei Jahrzehnte gemeinsame Bühnenarbeit

Das Theater ecce wurde 1996 gegründet und verfolgt seither den Grundsatz, dass die Bühne allen offenstehen soll. 1999 folgte das erste große inklusive Projekt, mit dem sich die Arbeit des Ensembles etablierte. Seither greift die Gruppe in ihren Produktionen immer wieder gesellschaftliche Themen der Gegenwart auf. In früheren Stücken beschäftigte sich das Theater ecce unter anderem mit der Rolle der Frau in einer von Männern dominierten Gesellschaft.

Künstlerischer Leiter des Theaters ist Reinhold Tritscher. Zum Jubiläum hat das Ensemble Andersens Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ auf die Bühne gebracht. Die Rolle der Meerjungfrau Undine übernimmt Pamina Milewska, die seit 2009 zum Ensemble gehört.

Spielorte in Maxglan und im Pinzgau

Die aktuellen Vorstellungen finden im Theaterzelt in Salzburg-Maxglan statt und laufen dort bis Ende September. Anschließend zieht das Zelt weiter nach Leogang im Pinzgau, wo die Vorstellungen Mitte Oktober beginnen.

Inklusion als Konzept im Theaterbetrieb

Inklusives Theater verfolgt grundsätzlich das Ziel, Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam in künstlerischen Prozessen zusammenzubringen, statt getrennte Formate für unterschiedliche Gruppen anzubieten. Üblicherweise arbeiten dabei Ensemblemitglieder mit unterschiedlichen Voraussetzungen gleichberechtigt an Text, Bewegung und Rollengestaltung. Solche Produktionen greifen häufig auf bekannte literarische Stoffe zurück, die neu interpretiert werden, um gesellschaftliche Fragestellungen zugänglich zu machen. Ein Theaterzelt als mobiler Spielort ermöglicht es zudem, Vorstellungen an unterschiedlichen Orten innerhalb einer Region zu zeigen, ohne auf ein festes Haus angewiesen zu sein. Das erlaubt es Ensembles, sowohl städtisches als auch ländliches Publikum zu erreichen.