In Eggenburg im Bezirk Horn findet an diesem Wochenende zum 32. Mal das Mittelalterfest statt. Samstag und Sonntag verwandelt sich die Stadt in einen mittelalterlichen Schauplatz mit Ritterturnieren, Handwerksvorführungen und Musikaufführungen. Rund 30.000 Menschen besuchen das Fest an den beiden Tagen, das damit zu den größten Mittelalterfesten Österreichs zählt.
Ritterturniere und über 200 Marktstände
Auf dem Programm stehen Ritterturniere, Schaukämpfe sowie Musik- und Tanzaufführungen. Ergänzt wird das Angebot durch Handwerksvorführungen, bei denen historische Techniken gezeigt werden. Mehr als 200 Marktstände sind in der Stadt aufgebaut.
Für die passende Kulisse sorgt die aufwendige Gestaltung der Stadt: Sämtliche Straßen und Gassen sind geschmückt, alle modernen Verkehrszeichen werden verkleidet, damit sie während des Festes nicht zu sehen sind. Das Fest endet am Sonntagabend.
Unter den Besucherinnen und Besuchern ist Susanne Domes aus Eggenburg. Auch die zehnjährige Caroline Dibowski-Lunger sowie Josef Linhart aus Klosterneuburg zählen zu den Gästen des Festes. Regine Willenig gehört zum Organisationsteam der Veranstaltung.
Tradition mittelalterlicher Stadtfeste
Mittelalterfeste haben sich in den vergangenen Jahrzehnten in vielen österreichischen Städten zu festen Terminen im Veranstaltungskalender entwickelt. Grundsätzlich stehen dabei historische Handwerkstechniken, Musik und Kampfkunst im Mittelpunkt, oft eingebettet in einen Markt mit Ständen, die Waren nach traditionellem Vorbild anbieten. Solche Feste knüpfen häufig an die bauliche Substanz historischer Altstädte an, die sich für eine entsprechende Kulisse eignen.
Bei vergleichbaren Veranstaltungen wird häufig besonderer Aufwand betrieben, um das Stadtbild möglichst authentisch wirken zu lassen. Dazu gehört neben der Dekoration von Gebäuden und Gassen auch das Verdecken moderner Elemente wie Verkehrsschilder oder Straßenmarkierungen. Ziel ist es, Besucherinnen und Besuchern für die Dauer des Festes ein möglichst geschlossenes historisches Bild zu vermitteln.
Schaukämpfe und Ritterturniere zählen zu den klassischen Programmpunkten solcher Feste. Sie werden meist von spezialisierten Gruppen dargeboten, die sich auf die Darstellung historischer Kampftechniken und Rüstungen spezialisiert haben. Ergänzt werden diese Vorführungen häufig durch Musik- und Tanzdarbietungen, die ebenfalls an mittelalterliche oder frühneuzeitliche Vorbilder angelehnt sind.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.





